Rheinmetall-Aktie: Sie bleiben völlig unbeeindruckt!

Die Rheinmetall-Aktie verharrt im Kurskeller. Daran hat auch eine aktuelle Meldung nichts geändert – in Düsseldorf fährt ein Flughafen-Shuttle ab Mai ferngesteuert.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie bleibt deutlich bei einem Kurs von weniger als 1500 Euro
  • Dabei hatte der Rüstungskonzern eine Neuerung aus dem Verkehrssektor gemeldet
  • Am Flughafen Düsseldorf testet der Konzern mit Partnern ein fahrerloses Shuttle

Die Aktie von Rheinmetall hatte am Donnerstag noch einmal heftig verloren: Ausgehend von 1.490 Euro zum Handelsschluss in Frankfurt am Mittwoch, waren die Papiere des Rüstungskonzerns auf 1.426 Euro abgesackt, ein Abschlag von 4,3 Prozent. Am Freitag im frühen Handel geht es mit der Rheinmetall-Aktie weiter abwärts – trotz zahlreicher Analystenempfehlungen. Auf den Monat betrachtet haben die Papiere somit rund 15 Prozent eingebüßt. Von einer neuen Nachricht, ausnahmsweise außerhalb des Rüstungssegments, zeigen sich die Anleger offenbar völlig unbeeindruckt.

Rheinmetall testet ferngesteuertes Shuttle am Flughafen

Denn anlässlich der Fachmesse XPONENTIAL Europe gaben Rheinmetall, die MIRA GmbH sowie die Rheinbahn AG am Donnerstag den Start eines gemeinsamen Pilotbetriebs für ein teleoperiertes Shuttle am Flughafen Düsseldorf bekannt. Der Testbetrieb soll im Mai 2026 beginnen. Die Shuttle-Strecke führt demnach vom Flughafen-Bahnhof und EUREF-Campus zum Flughafen-Terminal und zurück – „und verläuft vollständig im öffentlichen Straßenverkehr“, wie Rheinmetall hervorhebt.

Im Rahmen des Pilotprojekts werde die Fernsteuerung von Fahrzeugen als zentrale Technologie für den flexiblen Einsatz bedarfsgerechter („on-demand“) Shuttlefahrzeuge im urbanen Raum erprobt, heißt es. „Die Fahrzeuge werden aus einem Leitstand präzise gesteuert und kontinuierlich überwacht – ohne Fahrer im Fahrzeug.“ Während der Testphase begleitet laut Rheinmetall jedoch ein „Safety Driver“ den Betrieb und sorge für zusätzliche Sicherheit.

  • Ziel sei es, die Technologie unter realen Verkehrsbedingungen weiterzuentwickeln und systematisch zu evaluieren
  • Es geht um Betriebssicherheit und Systemstabilität wie um Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit

Rheinmetall und MIRA für die Technik verantwortlich

Der Pilotbetrieb ist Teil des Forschungsprojekts PoQuaSIA, das im Rahmen der europäischen 8ra-Initiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert wird. Rheinmetall und MIRA entwickeln gemeinsam ein integriertes Gesamtsystem aus Cloud-Infrastruktur, IoT-Plattform und echtzeitfähigem Flotten- und Routenmanagement. Erst vor kurzem gab es Hoffnung für Rheinmetall auf einen Großauftrag durch die Bundeswehr – auch das blieb ohne jede Wirkung.

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