Rheinmetall erhält einen weiteren Auftrag aus den USA. Die US-Tochter American Rheinmetall soll demnach für die U.S. Army insgesamt 3.104 neue MK93 Enhanced Softmount-Lafetten fertigen und zusätzlich 245 bereits ausgelieferte Systeme modernisieren. Der Auftragswert liegt bei 20,7 Mio. US-Dollar beziehungsweise rund 18,05 Mio. Euro.
Rheinmetall-Aktie: Mehr als 3.000 Systeme für die U.S. Army
Die Produktion erfolgt im Werk von American Rheinmetall im US-Bundesstaat Maine. Die Auslieferungen sollen 2026 beginnen und sich bis Oktober 2027 erstrecken. Der Auftrag wird über den Dienstleister ADS und die Defense Logistics Agency abgewickelt.
Neben den 3.104 neuen Systemen werden 245 bereits vorhandene rückstoßmindernde Lafetten auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Das MK93-System dient als Befestigungslösung für Waffensysteme und soll laut Rheinmetall unter anderem Zuverlässigkeit und langfristige Instandhaltung unterstützen.
Rheinmetall-Aktie: Weitere Folgeaufträge erwartet
Michael Thibault, Leiter der Geschäftsentwicklung bei American Rheinmetall, wertet den Auftrag als Ausdruck des Vertrauens der US-Verteidigungskunden in das Unternehmen. Rheinmetall betont zudem die Bedeutung eigener Fertigungs- und Instandhaltungskapazitäten in den USA.
Interessant für Anleger: Das Unternehmen erklärt ausdrücklich, dass weitere Folgeaufträge erwartet werden. Details dazu sollen allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt bestätigt werden.
Zur Einordnung: Mit einem Volumen von rund 18 Mio. Euro ist der einzelne Auftrag für Rheinmetall finanziell vergleichsweise überschaubar. Strategisch stärkt er laut Unternehmen aber die Stellung von American Rheinmetall innerhalb der US-Verteidigungsindustrie und passt zu den dortigen Prioritäten Modernisierung, Standardisierung und heimische Produktion. Besonders relevant ist deshalb der Hinweis auf mögliche Folgeaufträge, mit denen sich die Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften weiter ausbauen könnte.
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