Rheinmetall-Aktie: Da versteckt sich die nächste Sensation!

Team Wolf verbindet Mercedes-Fahrzeugtechnik mit Rheinmetall-Integration; ein britischer Anteil von bis zu 50 Prozent ist vorgesehen.

Auf einen Blick:
  • Gemeinsames Angebot für britisches Mobilitätsprogramm
  • Mercedes liefert die Fahrzeugplattform
  • Telford soll Integration und Tests übernehmen
  • Bis zu 50 Prozent britischer Anteil angestrebt

Rheinmetall baut seine Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz UK im britischen Rüstungsmarkt aus. Unter dem Namen „Team Wolf“ wollen die beiden Unternehmen gemeinsam eine Lösung für das „Land Mobility Programme“ der British Army anbieten. Mercedes-Benz bringt dabei seine Fahrzeugplattform ein, Rheinmetall UK seine Erfahrung bei militärischer Systemintegration und Missionssystemen.

Rheinmetall-Aktie: Mercedes-Technik für die British Army

Die Partnerschaft kombiniert die Fahrzeugtechnologie von Mercedes-Benz mit Rheinmetalls Verteidigungskompetenz. Mercedes-Benz verweist dabei insbesondere auf die seit mehr als 45 Jahren eingesetzte G-Klasse als Fahrzeugbasis für anspruchsvolle Bedingungen.

Eine Schlüsselrolle übernimmt Rheinmetalls Standort Telford. Das dortige Werk von Rheinmetall BAE Systems Land wird zum Fahrzeugintegrationszentrum von „Team Wolf“. Dort sollen Systemintegration sowie Tests und Validierung der Fahrzeuge entsprechend den Anforderungen der britischen Armee stattfinden.

Rheinmetall-Aktie: Bis zu 50 % britischer Anteil geplant

Rheinmetall setzt gleichzeitig stark auf lokale Wertschöpfung. „Team Wolf“ strebt einen britischen Anteil von bis zu 50 % an. Damit sollen britische Zulieferer und mittelständische Unternehmen eingebunden sowie qualifizierte Arbeitsplätze unter anderem in Engineering und Integration unterstützt werden. Rheinmetall hatte sich bereits dazu verpflichtet, etwa 50 % der Komponenten seiner taktischen Fahrzeuge in Großbritannien von lokalen Zulieferern zu beziehen.

Telford ist dabei kein völlig neuer Rüstungsstandort für Rheinmetall. Dort werden bereits Boxer-Fahrzeuge für die British Army gefertigt. Die neue Integrationsfunktion erweitert somit bestehende industrielle Fähigkeiten.

Zur Einordnung: Ein konkretes Auftragsvolumen nennt Rheinmetall bislang nicht. Die Partnerschaft ist vor allem als Positionierung für das künftige britische „Land Mobility Programme“ zu verstehen. Für Rheinmetall ist dabei interessant, dass der Konzern nicht nur Fahrzeuge liefern will, sondern Integration, Tests und langfristige Weiterentwicklung in Großbritannien verankert. Das dürfte dem deutschen Unternehmen nachhaltige Geschäftschancen sichern.

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