Trotz Kriegsausbruch im Nahen Osten kommt die Rheinmetall-Aktie derzeit nicht in höhere Kursregionen. Daran änderte auch ein Plus von 2,9 Prozent am Freitag wenig. Der Kurs ging letztlich unterhalb von 1.600 Euro ins Wochenende und Rekordkurse rund um die 2.000-Euro-Marke bleiben in weiter Ferne.
Woran dies liegen mag, darüber lässt sich hervorragend diskutieren. Die Analysten von mwb research scheinen eine mögliche Erklärung gefunden zu haben. Dort ist nicht die Rede von immer neuen Chancen durch zahlreiche Konflikte rund um den Globus. Speziell mit Blick auf Rheinmetall werden auch mögliche Risiken erkannt, welche in Zukunft noch stärker zu spüren sein könnten.
Verliert Rheinmetall etwa den Anschluss?
Erwartet wird, dass in der absehbaren Zukunft und auch beim NATO-Gipfel im Sommer zunehmend Drohnen und KI im Mittelpunkt stehen werden, wenn es um die Budgetplanungen der NATO-Partner geht. Klassische Verteidigungssysteme, wie sie von Rheinmetall angeboten werden, könnten derweil in den Hintergrund rücken. Auch wenn das Unternehmen mit Artillerie-Munition und dergleichen weiterhin gutes Geld verdienen dürfte, so könnten die größten Wachstumssignale künftig aus anderer Richtung kommen.
Rheinmetall Aktie Chart
Allerdings handelt es sich dabei freilich nur um eine Prognose von vielen. Dem gegenüber steht derzeit ein wenig, dass der Bedarf an Raketen rapide ansteigt. Genau in diesem Segment will Rheinmetall weiter expandieren und sich damit Wachstumschancen sichern. Ganz untätig ist man derweil bei Drohnen und Co. auch nicht.
Ansichtssache
Ob in dieser Ausgangslage nun Chancen oder Risiken überwiegen mögen, das kann momentan wohl nur jeder für sich selbst entscheiden. Der Wachstumspfad bleibt jedoch schon allein aufgrund der Aufrüstung in Europa gesetzt. Einzig steht die Frage im Raum, ob das Tempo dabei die Anforderungen der Börsianer erfüllen mag oder eben nicht. Sorgen machen müssen Anleger sich um Rheinmetall aber eher nicht.
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