Rheinmetall-Aktie: Venezuela und Großauftrag treiben den Kurs

Die Rheinmetall-Aktie verzeichnete am Montag einen kräftigen Kurssprung von rund sieben Prozent. Zwei Faktoren wirkten dabei zusammen.

Auf einen Blick:
  • Rheinmetall-Aktie: Großauftrag der Bundeswehr stärkt Auftragsbestand und Visibilität
  • Rahmenvertrag für Puma-Munition deutlich ausgeweitet
  • Venezuela-Eskalation erhöht geopolitische Risikoprämie
  • Rheinmetall profitiert von strukturellem Rüstungstrend
  • Kursplus von rund 7 % fundamental gut erklärbar

Die erneute Zuspitzung geopolitischer Risiken nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela sowie ein weiterer Großauftrag der Bundeswehr treiben den Kurs der Rheinmetall-Aktie. Letzterer verleiht der Bewegung eine klare fundamentale Basis. Rheinmetall liefert zusätzliche Schützenpanzermunition im Wert von mehreren hundert Millionen Euro und erweitert damit einen bereits 2022 geschlossenen Rahmenvertrag für den Puma.

Rheinmetall Aktie Chart

Parallel dazu gewinnt die Perspektive auf steigende Verteidigungsausgaben weiter an Substanz. Die jüngste Bestellung von 200 zusätzlichen Puma-Schützenpanzern durch die Bundeswehr mit einem Gesamtvolumen von rund 4,2 Milliarden Euro erhöht die Planungssicherheit deutlich. Rheinmetall entfällt davon ein Anteil von etwa 2,1 Milliarden Euro, mit Auslieferungen ab 2028.

Der Markt honoriert damit nicht nur die aktuelle Auftragslage, sondern auch die langfristige Visibilität. Die Entwicklungen in Venezuela wirken dabei als zusätzlicher Katalysator, da sie das globale Sicherheitsumfeld erneut in den Fokus rücken. Trotz der starken Tagesbewegung bleibt der Kursanstieg nachvollziehbar und fundamental unterlegt.

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