Rheinmetall-Aktie: Das ist unwahr!

Rheinmetall profitiert vom neuen 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Rüstung, das immense Auftragsvolumina bis 2030 erwarten lässt und die Aktie antreibt.

Auf einen Blick:
  • Bundestag beschließt 500-Milliarden-Sondervermögen für Sicherheit
  • Rheinmetall erwartet Aufträge bis 300 Millionen Euro
  • Aktie nähert sich Allzeithoch bei 1.900 Euro
  • Neue Rahmenbedingungen begünstigen Rüstungsunternehmen

Die Aktie von Rheinmetall zeigte sich in den vergangenen Tagen immer mal wieder so stark, dass es eine Frage der Zeit schien, das neue Allzeithoch zu erreichen. Das gelang jedoch nicht. Heute geht es bis dato um rund 0,6 % aufwärts, wobei die Aktie bei einem Kurs von aktuell 1.900 Euro stehen blieb. Es fehlen noch immer rund 50 Euro, um den höchsten Punkt aller Zeiten zu erreichen.

Noch setzt sich die Rheinmetall nicht entscheidend ab, auch wenn die Trendanalyse dies gerne hätte. Aber: Es gibt jetzt besonders gute Aussichten. Das hängt mit Berlin zusammen.

Die Regierung zündet im Grunde die Rakete!

Der Bundestag hat den von der Regierung vorgelegten Haushaltsentwurf für das laufende Jahr angenommen. Die Ministerien, die Bürokratie wird letztlich in die Lage versetzt, Geld auszugeben. Die neuen Rahmenbedingungen haben es in sich. Für Rüstung und Sicherheit ist – frei definiert allerdings – ein Sondervermögen vorgesehen. Das gesamte Sondervermögen beläuft sich auf 500 Mrd. Euro und beschreibt eigentlich eine Verschuldung.

Rheinmetall kann davon profitieren, es scheint jedenfalls kaum plausibel, dass die Düsseldorfer nicht immense Aufträge erhielten.

Rheinmetall Aktie Chart

Noch immer erwartet das Unternehmen selbst Auftragsvolumina in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro innerhalb der EU bis zum Jahr 2030. Das würde alle bislang bekannten Dimensionen sprengen.

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