Die Aktie von Rheinmetall startete mit widersprüchlichen Signalen in die neue Börsenwoche. Nach Handelsbeginn auf Tradegate rutschten die Papiere des Rüstungskonzerns zunächst leicht zurück, schoben sich nach wenigen Minuten jedoch bereits wieder leicht ins Plus auf aktuell 1.479 Euro. Ob die Rheinmetall-Aktie die psychologisch wichtige Marke von 1.500 Euro demnächst wieder überwinden wird, ist offen. Zu unklar ist die Lage im Nahen Osten – und die Börsen für die Anleger damit einfach unberechenbar. Das gilt ebenso für Analysten.
Rheinmetall-Aktie war am Freitag eingeknickt
Denn in der Tat waren die Kurse in Ostasien mit Verlusten in die Handelswoche gestartet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank laut spiegel.de um knapp 0,9 Prozent, der südkoreanische Kospi rangierte rund ein Prozent im Minus. Die Anleger reagierten damit auf die von Donald Trump für 16 Uhr (MESZ) angekündigte Seeblockade in der Straße von Hormus – und den in der Folge wieder über 100 US-Dollar pro Barrel angestiegenen Ölpreis.
Keine guten Nachrichten für die Industrie – und so geriet etwa die Siemens-Aktie unter Druck und verlor am Montagfrüh knapp zwei Prozent. VW ging rund ein Prozent zurück. Rheinmetall hingegen hält in etwa das Niveau vom Freitag. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Aktie vor dem Wochenende um rund fünf Prozent eingeknickt war.
- Das Wochenminus beläuft sich somit auf aktuell noch rund acht Prozent
- Seit Mitte Januar haben die Papiere gar ein Viertel ihres Werts eingebüßt
JP Morgan beließt Kursziel bei 2.130 Euro
David Perry von der US-Bank JP Morgan hatte das so nicht erwartet, er hatte die Einstufung für Rheinmetall erst vor eine Woche mit einem Kursziel von 2130 Euro auf „Overweight“ belassen. Der europäische Rüstungssektor sehe „sehr attraktiv“ aus, wie der Analyst in seinem Branchenkommentar angesichts des beginnenden zweiten Quartals schrieb. Die Anleger sehen das bislang ein wenig anders.
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