Rheinmetall-Aktie: „Eine Überreaktion!“

Die Aktie von Rheinmetall erholte sich seit Donnerstag von ihrem Kursknick. Die Analysten sind beim Rüstungstitel ohnehin allesamt positiv gestimmt.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie startet mit einem Aufschlag in die neue Börsenwoche
  • Zuvor hatten mehrere Analysten ihre Erwartungen gesenkt – aber nur leicht
  • Zuletzt empfahl die britische Barclays den Rüstungstitel mit hohem Kursziel

Die Aktie von Rheinmetall ist mit einem ordentlichen Plus in den frühen Handel am Montag gestartet. In Frankfurt verbesserten sich die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns in der ersten Stunde um knapp zwei Prozent auf 1.630 Euro. Seit ihrem jüngsten Tief, ausgebildet am Donnerstag bei einem Kurs von 1.523 Euro, steht bei der Rheinmetall-Aktie damit ein Aufschlag von bereits sieben Prozent. Das ist dennoch viel zu wenig – glaubt ein britischer Analyst.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall-Kursziel bleibt bei 2175 Euro

Es war Afonso Osorio von der Investmentbank Barclays, der seine Einstufung für Rheinmetall vor dem Wochenende auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 2175 Euro belassen hatte – und damit wohl auch die jüngste Erholung mit verursachte. Denn tatsächlich sieht der Analyst somit weiteres Kurspotenzial bei den Papieren von mehr als 30 Prozent. Auf Aussagen des Rüstungskonzerns im Rahmen einer Analystenveranstaltung habe es „eine Überreaktion“ der Anleger gegeben, schrieb in Osorio in seiner Studie. Dies bringe eine gute Kaufgelegenheit mit sich.

Davon gehen derzeit im Übrigen auch alle anderen Analysten aus, die laut finanzen.net im Februar eine Einschätzung abgaben.

  • Berenberg Bank: 2100,00 Euro, +28,83%
  • Jefferies: 2060,00 Euro, +26,38%
  • JP Morgan: 2130,00 Euro, +30,67%

JP Morgan hält Rheinmetall-Aktie für attraktiv

So hatte etwa die US-Bank JP Morgan den fairen Wert für die Rheinmetall-Aktie zwar von 2250 auf 2130 Euro gesenkt, die Einstufung dennoch auf „Overweight“ belassen. Analyst David Perry kappte seine Ergebnisschätzungen bis 2030 am vergangenen Donnerstag um bis zu 14 Prozent. Da er über dem Konsens gelegen habe, gebe es hier etwas weniger Korrekturbedarf, schrieb er nach den letzten Signalen von Rheinmetall für den Kapitalmarkt vor dem Geschäftsbericht für 2025 Mitte März. Perry geht allerdings weiterhin von außerordentlichem Umsatz- und Gewinnwachstum aus und hält die Aktien „für attraktiv“.

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