Rheinmetall-Aktie: Der Trump-Faktor!

Die Rheinmetall-Aktie zeigt trotz guter Fundamentaldaten Schwäche. Die Unsicherheit über die NATO-Politik von US-Präsident Donald Trump belastet den Kurs des Rüstungskonzerns.

Auf einen Blick:
  • Kursentwicklung bleibt trotz Irankrieg verhalten
  • Trump-Äußerungen zur NATO verunsichern Anleger
  • USA sind wichtiger Wachstumsmarkt für Rheinmetall
  • Volle Auftragsbücher trotz politischer Risiken

Die Rheinmetall-Aktie konnte sich in der Karwoche zwar etwas erholen und dabei die Unterstützung bei 1.400 Euro letztlich verteidigen. Bis Ostern ging es sogar wieder auf 1.570,50 Euro aufwärts. Dort hinterlässt der Titel aber weiterhin nicht die beste Figur und trotz Irankrieg halten die Bullen sich auffällig zurück.

Nicht ganz unschuldig daran ist US-Präsident Donald Trump. Dessen Unzufriedenheit über die Beteiligung der NATO an seinem Feldzug gegen den Iran führte dazu, dass wieder einmal Zweifel am Verteidigungsbündnis aufkamen. Etwas vage, aber doch verständlich machte Trump gar Andeutungen, dass die USA die NATO verlassen könnten.

In ständiger Sorge

In Trumps Rede zur Lage der Nation kamen derartige Drohungen zwar nicht vor, was die Stimmung an den Märkten wieder etwas besänftigte. Ganz sicher können Anleger sich beim derzeitigen US-Präsidenten aber nie sein. Dessen Ankündigungen passieren nicht selten impulsiv und die Börsianer stellen sich dementsprechend auf jegliche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten ein.

Rheinmetall Aktie Chart

Für Rheinmetall sind die USA ein wichtiger Partner und ein immer größerer Absatzmarkt. Das Rüstungsunternehmen arbeitet derzeit aktiv daran, seine Stellung in Übersee auszubauen. Würde dies durch einen NATO-Austritt oder sonstige Maßnahmen torpediert werden, so wären Investoren und Analysten zu einer Neubewertung mehr oder minder gezwungen, und eine solche würde sich nicht eben als vorteilhaft erweisen.

Rheinmetall bleibt fundamental stark

Abseits von solchen Spekulationen und einem Shitstorm, den sich Rheinmetall nach vielleicht etwas unüberlegten Aussagen von CEO Armin Papperger zu ukrainischen Drohnen einhandelte, läuft beim Unternehmen weiterhin alles blendend. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt und daran dürfte sich in Zukunft nur wenig ändern. Denn in einer immer unsichereren Welt, in welcher internationale Gesetze und Verträge immer mehr zu groben Richtlinien verkommen, kann schlicht niemand auf Aufrüstung verzichten.

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