Liebe Leserinnen und Leser,
die Aktienmärkte starten mit einem schönen Gewinn in den Tag. Die Notierungen hätten wegen der Venezuela-Krise auch deutlich schwächer sein können, so die Kommentare am Wochenende. Es sieht so aus, als sollten sich die Märkte in keiner Weise davon verunsichern lassen, was am Wochenende passierte. Einer der großen Profiteure dürfte sicher die Aktie der Rheinmetall sein.
Venezuela: Was passiert da?
Die US-Regierung unter Donald Trump hat am Wochenende in einem großen militärischen Einsatz den Präsidenten Venezuelas festgesetzt, den per Haftbefehl in den USA gesuchten Maduro. Der Zugriff schien aus verschiedenen Gründen fragwürdig.
- Die militärische Aktion hätte einen Flächenbrand auslösen können, wenn sie nicht gelungen wäre. Ein kurzer Einmarsch, wie er sich darstellte, ist keine Selbstverständlichkeit gewesen.
- Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft war noch vergleichsweise verhalten. Dies hätte gleichfalls anders aussehen können. China oder Russland könnten in Venezuela einen bedeutenden Handelspartner sehen, der ausgeschaltet worden ist. Hier geht es vor allem um die Ölvorkommen. Der Westen hätte deutlich irritierter reagieren können, als dies am Ende tatsächlich geschah.
- Die USA haben das entstehende Machtvakuum sofort gefüllt, in dem die bisherige Vizepräsidentin die Präsidentschaft mit Genehmigung oder Anerkennung durch a) den Volksgerichtshof in Venezuela bzw. b) das Militär übernahm. Auch dies hätte anders ausgehen können.
- Vor allem aber bleibt die Frage, wie es generell weitergeht: Trump kündigte bereits an, Kuba im Visier zu haben und vor allem, dass die USA Grönland benötigten. Die bisherige Weltordnung jedenfalls scheint oder schien auf dem Spiel zu stehen.
Dies hätte die Börsen naturgemäß belasten können. Tatsächlich haben sich die Märkte sowohl vorbörslich wie auch nach der Eröffnung der Sitzungen vergleichsweise ruhig gezeigt. Insofern geht der Aktienmarkt zunächst zur Tagesordnung über.
Rheinmetall und Co.: Sie werden benötigt
Nun gibt es zahlreiche Listen und Meldungen dazu, wer von dem Einmarsch profitieren könnte. Dies sind vor allem Ölunternehmen, wurde spekuliert. Diese Überlegung ist nachvollziehbar, aber viel zu spekulativ in dem Sinn, dass niemand derzeit sehen kann, wer mit welchen Genehmigungen in Venezuela nunam Markt aktiv wird.
Viel naheliegender ist der Vorteil für den Rüstungsbereich. Durch die Eskalation wurde erneut deutlich, dass die Weltarchitektur sich immens verschoben hat. So bleibt offen, wie die EU sich international positionieren kann oder wie Donald Trump die Nato betrachten wird. Der Angriff in Venezuela ist offensichtlich ohne Information der Nato vorgenommen worden. Das bedeutet: Länder in der EU und auch in der Nato werden zumindest in Erwägung ziehen, sich militärisch von der Abhängigkeit den USA gegenüber zu befreien.
Kurz: Die autonome Aufrüstung wird tendenziell nicht nur weitergehen, sondern wahrscheinlich sogar ausgebaut. Das spielt ganz allgemein der Rheinmetall sowie der Rüstungsindustrie wirtschaftlich in die Karten. Die Börsen sind bei der Einschätzung der Lage noch immer etwas zurückhaltend.
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Rheinmetall: Der Umsatz wird sich verfünffachen
So hatte die Rheinmetall bereits vor dem Venezuela-Angriff immer wieder auf steigende Umsätze verwiesen. Bis zum Jahr 2030 soll der Umsatz sich auf Basis des 2024er-Umsatzes verfünffachen. Diese Schätzung beruht u.a. auf den Aktivitäten innerhalb der EU. Nach Einschätzung der Rheinmetall werden die EU-Staaten bis zum Jahr 2030 bis zu 1 Billion Euro für die Rüstung ausgeben bzw. in Auftrag geben. Rheinmetall hat früheren Planungen nach den Wunsch, davon bis zu 300 Mrd. Euro an Auftragsvolumen zu erhalten.
Zum Vergleich: Der Umsatz im Jahr 2025 wird aktuellen Schätzungen nach bei ca. 12,5 Mrd. Euro liegen. Im kommenden Jahr soll der Umsatz auf 16,5 Mrd. Euro kommen. Ein Auftragsvolumen von bis zu 300 Mrd. Euro binnen weniger Jahre würde auch hier bedeuten, dass der Umsatz sich vervielfachen würde.
Umsatz ist nicht alles, aber hier sehr bedeutend. Die Nettogewinnmarge bei der Rheinmetall ist recht gut zu kalkulieren. Die Nettogewinne im vergangenen Jahr werden auf 1,18 Mrd. Euro taxiert. Im nun laufenden neuen Jahr sollen es 1,8 Mrd. Euro sein. Das entspricht mittlerweile einer zweistelligen Marge. Der steigende Umsatz also wird bei der Rheinmetall zu enorm höheren Gewinnen führen. Aus dem KGV, das derzeit bei rund 61 liegt, dürfte ein KGV von 12, 13 werden, wenn die Entwicklung sich fortsetzt.
Die Aktie ist demnach aus wirtschaftlicher Sicht ausgesprochen günstig.
Rheinmetall: Es geht jetzt erst los
All das sieht der Markt wohl ähnlich. Denn am heutigen Montag startete die Aktie mit dem Plus von 3,09 % und kommt damit auf einen Kurs von annähernd 1.650 Euro. Das bedeutet wiederum, dass die Rheinmetall nun sehr nahe am GD200 aufschlägt. Dies ist der langfristig bedeutendste Trend-Indikator. Noch ca. 20 Euro fehlen, dann sollte die Aktie hier einen enormen Schub bekommen können.
Es ist bekannt, dass zahlreiche Algorithmen bei institutionellen Investoren wie Fonds oder großen Family Offices zumindest auf diese Trend-Indikatoren anspringen. Nicht direkt und auch nicht naturgesetzlich, aber tendenziell. Bei weiteren 60 Euro Gewinn wäre dann auch der GD100 erreicht, ein mittelfristig wichtiger Trend-Indikator. Auch hier hätte die Aktie alle Chancen, noch einmal einen Schub zu erhalten.
So eröffnen sich jetzt mit der neuen Wachstumsbestätigung rund um die Venezuela-Ereignisse ganz neue Perspektiven. Die Aktie steht kurz davor, in den technischen Aufwärtstrend überzugehen. Dies würde auch die Kursziele bestätigen, die Analysten seit längerer Zeit noch nicht korrigiert haben: Hier liegt das Mittel bei ca. 2.190 Euro, was einem Aufschlag in Höhe von 36 % entsprechen würde. Die Aktie hat also bei Analysten derzeit sehr viel Rückenwind.
Gestützt durch die technische Situation wie auch die charttechnische Ausgangssituation (erst bei 1.800 Euro sind nun die ersten ernsthaften Hürden für die Rheinmetall-Aktie wieder sichtbar) wird es für die Rheinmetall in den kommenden Sitzungen interessant. Eine kleine Einschränkung jedoch kommt mit dem Verweis auf Venezuela:
Jede Art von Eskalation, jede Art von Verunsicherung kann die Börsen dann wiederum jederzeit treffen. Auch wenn die Rheinmetall auf lange Sicht selbst davon profitieren würde.
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