Rheinmetall-Aktie: Dieses Thema wird sträflich unterschätzt!

Rheinmetall startet Pilotprojekt für ferngesteuerte Shuttles in Düsseldorf und erschließt sich so neue zivile Märkte jenseits der Rüstung.

Auf einen Blick:
  • Pilotbetrieb für teleoperierte Shuttlefahrzeuge gestartet
  • Fernsteuerung aus zentraler Leitstelle ohne Fahrer
  • Wichtiger Schritt Richtung autonomes Fahren
  • Ziviles Geschäftsfeld gewinnt an Bedeutung

Rheinmetall liefert fast täglich neue Erfolgsnachrichten. Doch dabei geht es nicht immer um Militär und Aufrüstung. Auch im zivilen Bereich zeigt sich der Konzern fortschrittsbewusst. So treibt Rheinmetall den Zukunftsmarkt intelligenter Mobilität voran, wie das Unternehmen am Montag bekannt gab.

Gemeinsam mit seiner Tochter MIRA, der Rheinbahn und dem Flughafen Düsseldorf startet der Konzern einen Pilotbetrieb für teleoperierte Shuttlefahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr. Ziel ist es, die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben und Erkenntnisse für den späteren Einsatz im öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen.

Rheinmetall-Aktie: Fernsteuerung statt Fahrer im Fahrzeug

Die Teststrecke verbindet den Flughafenbahnhof, den EUREF-Campus und das Terminal des Düsseldorfer Flughafens. Gesteuert werden die Shuttlefahrzeuge nicht von einem Fahrer im Fahrzeug, sondern aus einer zentralen Leitstelle durch speziell ausgebildete Teleoperatoren. Während der Pilotphase befindet sich aus Sicherheitsgründen zusätzlich ein Fahrer an Bord.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Zuverlässigkeit der Technik, die Einbindung in den bestehenden Verkehr, die Akzeptanz bei den Fahrgästen sowie die Wirtschaftlichkeit des Konzepts.

Teleoperation gilt als wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zum autonomen Fahren. Anders als vollständig autonome Fahrzeuge werden die Shuttles in komplexen Verkehrssituationen von Menschen aus der Ferne gesteuert. Dadurch lassen sich neue Mobilitätsangebote deutlich früher realisieren, ohne auf vollständig ausgereifte autonome Fahrsysteme warten zu müssen.

Gleichzeitig könnte ein einzelner Teleoperator künftig mehrere Fahrzeuge überwachen und so dem zunehmenden Fahrermangel im öffentlichen Nahverkehr entgegenwirken.

Rheinmetall-Aktie: Ziviles Geschäft gewinnt an Bedeutung

Für Investoren zeigt das Projekt, dass Rheinmetall seine Kompetenzen aus den Bereichen Robotik, Sensorik, sichere Kommunikation und Fernsteuerung zunehmend auch für zivile Anwendungen nutzt.

Technologien, die ursprünglich für militärische oder industrielle Einsätze entwickelt wurden, eröffnen dem Konzern zusätzliche Wachstumschancen in den Bereichen Logistik, öffentlicher Nahverkehr und autonome Mobilität.

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