Rheinmetall-Aktie: Sturzflug Richtung 1.000!?

Rheinmetall-Aktie bricht um über 11 Prozent ein, während Analysten Einstiegschancen sehen und ein Drohnen-Joint-Venture mit der Telekom ansteht.

Auf einen Blick:
  • Tagesverlust von über elf Prozent
  • Analysten sehen günstigen Einstiegszeitpunkt
  • Geplantes Drohnen-Joint-Venture mit Telekom
  • Negativer Cashflow verunsichert Anleger

Nun ist es passiert: Was für ein Crash bei der Rheinmetall. Mehr als -11,3 % Verlust am Montag (hier Börse Xetra) zeigen davon, dass der Markt panisch geworden ist. Die Notierungen sind auf nur noch 11.185,60 Euro gefallen. Es gibt keinen Halt mehr auf dem Weg nach unten, so der Eindruck. Der Ausverkauf könnte nach den jüngsten Kommentaren zum Titel sogar auf bis zu 1.000 Euro gehen.

Unfassbar eigentlich, denn die Nachrichtenlage ändert sich eigentlich nicht. So haben am Montag solche Analystenhäuser wie mwb research und Warbung sogar darüber spekuliert, hier gebe es eine Einstiegschance.

Rheinmetall: Deal mit der Telekom

Zudem haben die Unternehmen Rheinmetall und Telekom offensichtlich Gespräche geführt, die in Richtung eines Joint Venture führen. Hier geht es um die Entwicklung eines Drohnen-Abwehrschirms. Das ist spektakulär genug und wirft die Frage auf, warum es einen derartigen Absturz bei den Rüstungsunternehmen gibt.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall steht nicht einmal allein mit seinem massiven Absturz. Andere Unternehmen der Branche sind gleichfalls extrem schwach. Die Düsseldorfer haben nun mit dem Absturz jedoch die Vorreiterrolle übernommen.

Der einzige halbwegs plausible Grund ist der Kapitalbedarf der Düsseldorfer, um Kapazitäten aufzubauen. Die Quartalszahlen haben zuletzt gezeigt, dass der Cash Flow negativ geworden ist. Dies hat die Börsen offenbar verunsichert. Wie weit es nach unten geht, ist jedoch nicht durch wirtschaftliche Berichte gedeckt. Die Rheinmetall wird im laufenden Jahr einen Umsatz von 14 bis 14,5 Mrd. Euro erwirtschaften. Es hat sich nichts geändert. Deshalb gilt eigentlich: Analysten, die zum großen Teil von Kursgewinne auf über 2.050 Euro ausgehen, haben an sich eher Recht, so der Eindruck derjenigen, die sich mit den wirtschaftlichen Gegebenheiten auseinandersetzen.

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