Rheinmetall-Aktie: Ist der Stecker gezogen?

Die Rheinmetall-Aktie zeigt sich trotz geopolitischer Spannungen schwach und notiert im Minus. Die technische Analyse deutet auf eine fortgesetzte Seitwärtsbewegung mit Abwärtsrisiken hin.

Auf einen Blick:
  • Aktie notiert im Wochenverlauf mit Verlusten
  • Seitwärtsphase seit knapp einem Jahr intakt
  • Technische Signale weisen auf bärische Dominanz
  • Chartanalyse sieht Risiko bis 1.000 Euro

Die Bilanz der Rheinmetall-Aktie seit dem Ausbruch des Iran-Krieges ist ernüchternd. Während viele US-Rüstungstitel haussieren, notiert der deutsche Branchenprimus in der laufenden Woche sogar mit 1,62 Prozent im Minus. Er kann damit nicht an der geopolitisch getriebenen Rüstungsrallye partizipieren, was kein gutes Zeichen ist.

Konsolidierung setzt sich fort

Somit setzt sich das monatelange Seitwärtsgeschiebe fort. Übergeordnet befindet sich der DAX-Titel bereits seit knapp einem Jahr in einer Seitwärtszone, die auf der Oberseite durch die 2.000-Euro-Marke begrenzt wird. Das untere Ende ist im Bereich 1.400/1.500 Euro angesiedelt.

Rheinmetall Aktie Chart

In den letzten Wochen ist der Kurs gleich zweimal am Versuch gescheitert, über die 50-Tage-Linie (SMA50) nach oben auszubrechen. Die bärische Ablehnung hat die Aktie nun auch wieder deutlich unter die so wichtige 200-Tage-Linie (SMA200) abrutschen lassen. Das bringt die Bären grundsätzlich in die bessere Position .

Wie geht es für die Rheinmetall-Aktie weiter?

Sollte der Kurs das Tief von Anfang Februar bei 1.520 Euro unterschreiten und anschließend auch unter die 1.500-Euro-Marke fallen, könnte sich der Abwärtsimpuls zum Dezember-Tief bei 1.410 Euro ausdehnen. Dort verfügt die Aktie über den vermeintlich letzten Rettungsschirm, ehe tiefere Korrekturen in den Bereich um 1.000 Euro drohen.

Aus charttechnischer Perspektive drängt sich ein Investment erst dann auf, wenn die Aktie den oberen Deckel im Bereich 2.000 Euro aufbricht und neue Höchststände erklimmt.

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