Rheinmetall-Aktie: Spielverderber!

Die Rheinmetall-Aktie notiert weiter nah am Jahrestief. Die Analysten haben das so nicht vorhergesehen, einer allerdings hat seine Prognose gesenkt.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie bleibt weiter im Kurskeller
  • Trotz Großaufträgen und Analysten-Empfehlungen
  • Ein Institut aber gibt sich beim Rüstungstitel skeptisch
  • mwb Resarch hat das Kursziel auf 1.450 Euro gekürzt

Die Aktie von Rheinmetall ist mit einem kleinen Aufschlag in den Xetra-Handel am Donnerstag gestartet. Kurz vor zehn Uhr stand beim Rüstungstitel ein Plus von 1,1 Prozent auf jetzt 1.357 Euro. Damit allerdings notiert die Rheinmetall-Aktie noch immer nah an ihrem Jahrestief, ausgebildet bei 1.310 Euro Ende vergangener Woche. Das alles, trotz jüngster Milliardenaufträge und optimistischer Analysten. Einer allerdings gab zuletzt den Spielverderber.

mwb kürzte Rheinmetall-Kursziel auf 1.450 Euro

Während das durchschnittliche Kursziel der Analysten für Rheinmetall laut aktien.guide aktuell bei 2.142 Euro liegt, hat mwb research den fairen Wert für die Aktie von zuvor ohnehin bescheidenen 1.500 auf jetzt 1.450 Euro gesenkt. „Nicht die Nachfrageschwäche beunruhigt das Institut, sondern die veränderte Zusammensetzung der Rüstungsausgaben: Marschflugkörper, Luftverteidigung und autonome Systeme gewinnen massiv Budgetanteile, während klassische Landsysteme wie 155-Millimeter-Artillerie und Panzer an Bedeutung verlieren“, heißt es bei 4investors.

Für Rheinmetall bedeutet dies „eine gemischte Botschaft“, wie es heißt. Das Segment Waffen & Munition, das bis 2030 auf 14 bis 16 Milliarden Euro Umsatz wachsen solle, stütze sich bei den Düsseldorfern noch stark auf 155-Millimeter-Artillerie – „genau jenes Segment, in dem der branchenweite Kapazitätsausbau nach Einschätzung von mwb mittelfristig Preisdruck erzeugen wird“.

  • Vielversprechender erscheine die Luftverteidigung, die von einer kleinen Basis auf drei bis vier Milliarden Euro wachsen soll und gut zu Beschaffungsprioritäten passe
  • Das im April gegründete Joint Venture mit Destinus für Marschflugkörper und Raketenartillerie sei aber noch in einem frühen Stadium, so der Bericht

Jefferies-Prognose sieht 60 Prozent Kurspotenzial

Doch diese kritische Haltung bildet aktuell die Ausnahme. Ganz abgesehen davon, dass selbst mwb noch Kurspotenzial von gut sieben Prozent bei Rheinmetall erkennt. Ganz anders Jefferies. Das Analysehaus hatte in der Vorwoche das Kursziel für die Aktie von 2.020 sogar auf 2.220 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Kein Wunder: Das Kursziel liegt gut 60 Prozent über dem aktuellen Stand.

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