Rheinmetall-Aktie: Der spektakuläre Irrtum!

Trotz aktueller Kursschwäche profitiert Rheinmetall weiterhin von der weltweiten Aufrüstung. Analysten sehen den Aufwärtstrend intakt und verweisen auf hohe Kursziele.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert trotz neuem Handgranaten-Auftrag
  • Stimmung für Rüstungswerte bleibt angespannt
  • Globale Aufrüstung treibt langfristige Auftragslage
  • Analysten bestätigen intakten Aufwärtstrend

Eine interessante Entwicklung hat auch gestern die Aktie von Rheinmetall genommen. Die Düsseldorfer mussten einen Abschlag in Höhe von -2,6 % verkraften und fielen demzufolge auf weniger als 1800 Euro abwärts. Die kleine Abwärtsfahrt setzt sich heute unvermittelt fort. Die Notierungen sind mit dem Abschlag von 1 % auf nur noch 1777,50 Euro gekippt. Schade:

Die Entwicklung ist bei Lichte betrachtet weder dramatisch noch besorgniserregend. Erst heute wurde bekannt, dass die Düsseldorfer nun einen Auftrag zur Lieferung von Handgranaten aus den Niederlanden erhalten haben. Dies ist aktuell typisch für die Rheinmetall.

Die Stimmung für Rüstungswerte ist gereizt

Rheinmetall wird im Moment wie auch andere Rüstungsunternehmen von den Märkten der schlechten Stimmung rund um Friedensverhandlungen wegen deutlich unterschätzt. Die Notierungen sind seit in etwa Sommer vergangenen Jahres auf ein Niveau in einer Range zwischen knapp 1500 Euro und 2000 Euro unterwegs. Die starken Schwankungen resultieren jeweils aus den Befürchtungen, dass es zu größeren Friedensverhandlungen kommen könne.

Rheinmetall Aktie Chart

All das widerspricht den Annahmen, die Analysten hier treffen. Die Auftragswelle rollt unverändert oder vielleicht sogar stärker an. Die EU möchte aufrüsten, die NATO möchte aufrüsten und die USA werden auch im kommenden Jahr ihren Haushalt bezogen auf die Verteidigung um ein Drittel mindestens steigern, so Donald Trump.

All das zahlt irgendwann auch ein auf Unternehmen wie Rheinmetall, die Rüstung in verschiedenen Formaten zur Verfügung stellen. Welche einzelnen Aufträge betroffen sein werden, spielt bei der Betrachtung schon keine große Rolle mehr. Wichtig ist, dass es kein Halten mehr gibt: Die Rüstungsindustrie hat endgültig das Mandat, die neue Weltordnung sozusagen mitzugestalten.

Zudem ist auch der Aktienmarkt nicht ganz so verbittert, wie es vielleicht wirkt. Denn die Aktie wird auch in den kommenden Wochen möglicherweise unter Schwankungen leiden. Generell allerdings verweisen Analysten darauf, dass sowohl der GD100 wie auch die 200-Tage-Linie noch überkreuzt sind. Unter dem Strich ist die Aktie im Aufwärtstrend. Daher kommen auch die Kursziele von 2.190 Euro.

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