Rheinmetall-Aktie: Sie verlieren alle die Nerven!

Der Rüstungswert verliert deutlich an Boden, während Analysten zwischen technischen Risiken und fundamentaler Unterbewertung abwägen. Kontroverse Äußerungen des CEOs belasten zusätzlich.

Auf einen Blick:
  • Kursverlust von fast zehn Prozent
  • Technische Analysten sehen weiteres Abwärtspotenzial
  • Fundamentalanalysten halten Papier für unterbewertet
  • Kontroverse CEO-Äußerungen zu Ukraine belasten

Die Aktie von Rheinmetall steht weiterhin vor großen Schwierigkeiten. Das Papier hat am Freitag einen Abschlag bis auf 1369 Euro hinnehmen müssen. Das entspricht einem massiven Abwärtstrend. Seit dem Top in Höhe von 1528 Euro am vergangenen Montag war das Papier damit um circa 150 Euro nach unten geplumpst.

Dies entspricht einem Abschlag in Höhe von annähernd 10 %. Die Aktie ist in sehr schwacher Verfassung, die sich damit noch einmal konkretisiert hat.

Rheinmetall: Was jetzt passieren kann!

Nun hat das Unternehmen aus Sicht von Analysten zwei Optionen. Die technischen Analysten, die sich der Charttechnik widmen, sehen jetzt weitere deutliche Schwächen bei dem Papier. Der Titel könnte aus deren Sicht unter die Marke von 1300 Euro oder sogar noch weiter nach unten abstürzen. Hier ist nichts gesichert, geht es nach diesen Experten. Neuen massiven Halt gibt es erst auf dem Weg zu 1.000 Euro.

Rheinmetall Aktie Chart

Auf der anderen Seite stehen die wirtschaftlich orientierten Analysten. Die haben ihre Kursziele in den vergangenen Tagen angesichts möglicherweise rückläufiger Margen im Munitions-Geschäft etwas reduziert. Die Kursziele sind derzeit bei noch 2072 Euro im Mittel verankert.

Damit ist die Aktie allerdings aktuell aus deren Sicht noch massiv unterbewertet. Die Frage sei erlaubt: wer hat Recht?

Wenig Verständnis allerdings haben Beobachter am Wochenende offensichtlich über Äußerungen des CEO von Rheinmetall. Der hat über die ukrainische Drohnenindustrie gesprochen. Er vergleicht den Bau der Drohnen für den Krieg dort mit Lego-Bausteinen. Er äußerte somit Zweifel an den Innovationen in der Ukraine. Der größte Hersteller der Drohnen in der Ukraine seien ukrainische Hausfrauen, ergänzte er seinen Spott.

Diese Bemerkungen sind wenig hilfreich gewesen. Aktuell spottet auch der Markt über die Rheinmetall. Nur Analysten sehen derzeit alles anders. Die setzen auf hohe Kursziele.

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