Die Rheinmetall-Aktie ist denkbar schlecht in die neue Börsenwoche gestartet. Bis auf 1.427 Euro waren die Papiere des Rüstungskonzerns im frühen Xetra-Handel zurückgefallen. Gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag bei einem Kurs von 1.503 Euro ein weiteres Minus von gut fünf Prozent. Doch mittlerweile hat sich die Rheinmetall-Aktie wieder etwas gefangen, notiert gegen Mittag bei sogar leicht im Plus. Die Analysten aber tappen derzeit ziemlich im Dunkeln.
Rheinmetall leide unter „allgemeiner Unsicherheit“
Ein wesentlicher Grund für den Kursrückgang sei das schwache Marktumfeld, das sich auf die Rheinmetall-Aktie auswirke, mutmaßte am Vormittag Matthias Kemter von der Stuttgarter Zeitung. „Die allgemeine Unsicherheit an den Finanzmärkten, verstärkt durch geopolitische Spannungen wie den Iran-Krieg, belastet die Stimmung“, so seine Erklärung. Die Internationale Energieagentur (IEA) habe zudem vor einer möglichen Energiekrise gewarnt, die durch ausbleibende Lieferungen von Öl, Gas und anderen Rohstoffen aus der Region ausgelöst werden könnte
„Diese Entwicklungen könnten energieintensive Unternehmen wie Rheinmetall treffen“, so Kempter. Trotz der aktuellen Schwäche aber bleibe „die langfristige Perspektive für Rheinmetall positiv“. Darin ist sich der Autor einig mit den institutionellen Analysten, die erst in der vergangenen Woche hohe Kursziele für die Rheinmetall-Aktie aufgerufen hatten:
- Barclays: 2125,00 Euro, +45,75%
- JP Morgan: 2130,00 Euro, +46,09%
Barclays-Analyst sprach „von übertriebener Korrektur“
Barclays-Analyst Afonso Osorio kappte in seiner am Donnerstag vorliegenden Studie laut finanzen.net zwar seine Schätzungen für den operativen Gewinn für 2026 und 2027. Die Aktie des Rüstungsunternehmens werde derzeit allerdings mit einem Abschlag von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Sektor gehandelt, findet der Analyst. Er sprach von einer „übertriebenen Korrektur angesichts des Wachstumspotenzials im Vergleich zur breiteren Branche“. Die Anleger aber folgte ihm nicht – und schickten Rheinmetall seit Donnerstag von 1.640 Euro auf aktuell rund 1.510 Euro nach unten. Daran änderten auch die jüngsten Hoffnungen auf zusätzliche Milliardenumsätze für den Konzern nichts.
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