Rheinmetall-Aktie: Sie lassen es krachen!

Die Rheinmetall-Aktie kommt derzeit kein bisschen voran. Daran ändert auch ein Dauerfeuer an Neuigkeiten aus dem Düsseldorfer Rüstungskonzern nichts.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie notiert aktuell wieder unter der Marke von 1.500 Euro
  • Damit notieren die Papiere rund 25 Prozent unter ihrem Höchststand
  • Dabei liefert der Rüstungskonzern derzeit eine gute Nachricht nach der anderen
  • Es gibt Fortschritte in der Schweiz, in Norwegen und in Hamburg

Liebe Leserin, lieber Leser,

trotz insgesamt hoher Kursziele der Analysten kommt die Aktie von Rheinmetall seit Monaten nicht mehr voran. Im Gegenteil. Am Dienstag im frühen Handel legen die Papiere des Rüstungskonzerns zwar leicht zu, bleiben aber weiter unter der Marke von 1.500 Euro. Von ihren Höchstständen jenseits der 2.000 Euro aus dem Oktober 2025 ist die Rheinmetall-Aktie damit weit entfernt. Dabei lässt es das Düsseldorfer Unternehmen in Sachen Neuigkeiten derzeit richtig krachen – bislang ohne Wirkung an den Märkten.

Rheinmetall baut Lager in der Schweiz

Am Freitag etwa hatte Rheinmetall vermeldet, dass die schweizer Tochter Rheinmetall Air Defence in Studen eine neue Werkstatt- und Lagerhalle errichtet. Dazu sei nun der Spatenstich im Beisein von Vertretern des Konzerns, Gemeindevertretern und des Baumanagements erfolgt. Die neue Halle soll voraussichtlich bis Ende 2026 bezugsfertig sein. Planung und Umsetzung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, wodurch die lokale Wertschöpfung gezielt gestärkt werde, wie Rheinmetall betont.

  • Ein wesentlicher Vorteil des Standorts sei die Nähe zum Erprobungszentrum Ochsenboden der Rheinmetall Waffe Munition Schweiz AG
  • Mit dieser Investition bekenne sich Rheinmetall klar zum Industriestandort Schweiz und sichere dessen langfristige Wettbewerbsfähigkeit

Satelliten-Testzentrum in Norwegen geplant

Am selben Tag kam die nächste Neuigkeit aus dem hohen Norden: Die Gemeinde Andøy und Rheinmetall Nordic AS haben demnach eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Errichtung der „Rheinmetall Integrated Process Facility“ (RhIPF) im Prærien Business Park im norwegischen Andenes zu ermöglichen. „Die geplante Anlage soll als Satelliten-Testzentrum dienen und einen wesentlichen Beitrag zum wachsenden Cluster der Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie auf der Insel Andøya leisten“, so die Mitteilung. Allerdings: Das Projekt stehe weiterhin unter dem Vorbehalt einer endgültigen Investitionsentscheidung der Rheinmetall AG, heißt es.

Doch Morten Kjørum, CEO von Rheinmetall Nordic AS, gibt sich optimistisch: „Wir schätzen die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Andøy sehr und freuen uns darauf, unsere enge Zusammenarbeit fortzusetzen, während wir dieses Projekt auf Andøya vorantreiben“, sagte er. Das Engagement und die proaktive Unterstützung der Gemeinde seien für die Realisierung dieser strategisch wichtigen Anlage „von entscheidender Bedeutung, und wir sind von den bisherigen Fortschritten sehr ermutigt“.

Rheinmetall startet USV-Produktion in Hamburg

Am Montag dann die Nachricht, dass am Hamburger Rheinmetall-Standort Blohm+Voss die Serienproduktion des Kraken K3 Scout gestartet sei. „Mit dem marktverfügbaren Unmanned Surface Vessel (USV) bietet die neue Rheinmetall-Division Naval Systems gemeinsam mit dem britischen Joint Venture-Partner Kraken Technology eine unbemannte Überwasserplattform für den militärischen und zivilen Anwendungsbereich“, teilte der Rüstungskonzern mit. Je nach Konfiguration können die Fahrzeuge zur Überwachung von Seegebieten, zum Schutz kritischer Infrastruktur oder als Waffenträger für militärische Operationen eingesetzt werden.

Das bereits im vergangenen Jahr zwischen Naval Systems und dem britischen Tech-Unternehmen Kraken Technology Group gegründete Joint Venture firmiert ab sofort unter dem Namen „Rheinmetall Kraken GmbH“.

  • Der Zusammenschluss bediene „die weltweit gestiegene Nachfrage nach marktverfügbaren unbemannten Plattformen unterschiedlicher Größe“, heißt es
  • Die Produktion des Kraken K3 Scout sei zunächst auf 200 Stück pro Jahr ausgelegt; je nach Auftragslage können man die Produktion auf bis zu 1000 Einheiten hochfahren

Rheinmetall-Aktie ein Viertel unter Rekordhoch

Gute Nachrichten allenthalben also. Nur an der Börse will das überhaupt nicht zünden. Die Rheinmetall-Aktie verharrt mit aktuell 1.490 Euro ungefähr auf dem Niveau von vor einem Jahr. Seit ihrem Rekordhoch aus dem Oktober 2025 beläuft sich der Abschlag damit auf rund 25 Prozent.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)