Rheinmetall-Aktie: Sie drohen mit 1.000 Euro!

Rheinmetall erhält Bundeswehr-Auftrag über eine Milliarde Euro, doch der Aktienkurs fällt. Charttechniker warnen vor einem möglichen Absturz auf 1.000 Euro.

Auf einen Blick:
  • Aktie trotz Großauftrag im Minus
  • Bundeswehr bestellt Ausrüstung für 1,04 Milliarden
  • Chartanalysten sehen Risiko auf 1.000 Euro
  • Auftragsbestand von 63 Milliarden Euro

Rheinmetall hat sich heute etwas bewegt. In den ersten Stunden gewannen die Düsseldorfer ca. 1 % und kamen auf einen Kurs von 1351,90 Euro. Das ist dennoch bei weitem nicht das, was man hier erwarten würde. Die Aktie ist nach Meinung von Analysen sehr viel mehr wert: Über 2.050 Euro lauten die durchschnittlichen Schätzungen auch vor dem 1. Mai noch.

Die Rheinmetall selbst enttäuscht nicht, es ist der Aktienmarkt, der hier den Unmut auf sich ziehen wird. Denn die Düsseldorfer selbst haben recht viel dafür getan, dass es besser aussehen könnte. Vor wenigen Tagen bestellte die Bundeswehr Infanterie-Ausrüstung bei Rheinmetall. 1,04 Milliarden Euro umfasst der Auftrag. Das sollte reichen, um als relevant zu gelten. Schutzwesten, Nachtsichtgeräte und Uniformen werden hier geliefert.

Im Rahmen eines allgemein formulierten Rahmenvertrags werden nach Meinung von Beobachtern noch weitere Aufträge folgen. Auch dies haben die Börsen im Grunde nicht einmal ansatzweise goutiert.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall: Das ist aktuell ein fataler Trend

Der Trend ist fatal. Die Aktie kommt kaum dazu, eine Unterstützung zu bilden. Allenfalls 1.300 Euro gelten derzeit als noch sankrosankt. Wenn auch dieser Boden löchrig wird, dann ist ein Absinken in Richtung von 1.000 Euro möglich, unken die Chartanalysten.

Technisch betrachtet ist der Konzern also an den Aktienmärkten im Desaster. Auf der anderen Seite haben sich die Analysten nicht zufällig so weit aus dem Fenster gelehnt wie oben beschrieben: Die Rheinmetall wird innerhalb weniger Jahre Umsätze und Nettogewinne vervielfachen. Die Auftragslage (noch nicht zu Umsätzen buchbare feste Vereinbarungen also) ist herausragend. 63 Mrd. Euro bei einem aktuell auf rund 14 Mrd. Euro geschätzten Umsatz für dieses Jahr sind ein Ausweis der künftigen Leistungsfähigkeit.

Es läuft. Nur an den Börsen noch nicht.

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