Rheinmetall legt Rekordzahlen vor – und die Aktie bricht ein. In der ersten Stunde nach dem Quartals- und Jahresbericht zeigten sich die Papiere in Frankfurt am frühen Mittwochmorgen noch stabil, doch mit Eröffnung des Xetra-Handels gegen 9 Uhr ging‘s rasant abwärts. Rheinmetall konnte „die hohe Wachstumsgeschwindigkeit im vergangenen Jahr nicht halten“, versuchte sich das Handelsblatt in einer Erklärung, warum am Ende ein Minus von satten acht Prozent auf noch 1.520 Euro stand. Die Analysten hingegen, sie bleiben alle unbeirrt.
Rheinmetall-Kursziele bleiben hoch
Das zeigt der Blick auf die Kursziele, die laut finanzen.net am Mittwoch im Laufe des Tages vorgelegt wurden. Kein einziges Institut sieht Rheinmetall aktuell als fair bewertet an:
- Goldman Sachs: 2300,00 EUR, +49,40%
- Berenberg Bank: 2100,00 EUR, +36,41%
- Jefferies: 2060,00 EUR, +33,81%
- Barclays: 2175,00 EUR, +41,28%
Umsatz und operatives Ergebnis hätten 2025 die Erwartungen verfehlt, schrieb Sam Burgess von der US-Investmentbank Goldman Sachs am Mittwoch nach den Geschäftszahlen zwar. Auch das operative Ergebnisziel für 2026 liege „etwas unter dem Konsens“. Dennoch hat der Analyst die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 2300 Euro auf „Buy“ belassen – und prognostiziert einen mittelfristigen Kurszuwachs von rund 50 Prozent.
Etwas schlüssiger die Argumentation durch George McWhirter von der Privatbank Berenberg: Er hatte die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 2100 Euro ebenfalls auf „Buy“ belassen. Die Ergebnisse der Waffenschmiede seien durchwachsen ausgefallen, so der Analyst. Die mittelfristigen Aussichten blieben aber stark, schrieb McWhirter in seiner ersten Reaktion nach dem Geschäftsbericht.
Rheinmetall-Aktie weit unter Zwischenhoch
So zuversichtlich die Analysten, so unbeeindruckt die Anleger. Zwar erholte sich die Rheinmetall-Aktie am Donnerstag im frühen Handel in Frankfurt etwas, allerdings lediglich auf aktuell 1.563 Euro. Seit ihrem Zwischenhoch von Anfang März, ausgebildet bei 1.781 Euro direkt nach Beginn des Kriegs im Iran, hat sie damit noch immer gut 12 Prozent an Wert eingebüßt.
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