Rheinmetall-Aktie: Eine Seite irrt sich total!

Die Rheinmetall-Aktie verzeichnet deutliche Kursverluste, obwohl das Unternehmen um milliardenschwere Marineaufträge kämpft und Analysten ihre Kursziele beibehalten.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert deutlich und fällt unter 1.450 Euro
  • Unternehmen bewirbt sich um Fregatten-Aufträge im Milliardenwert
  • Keine firmenspezifischen Nachrichten für den Kursrutsch
  • Analysten halten an Kursziel von rund 2.100 Euro fest

Weiter bergab geht es heute für die Aktie der Düsseldorfer Rheinmetall. Gleich -2,06 % bedeuten für den Titel einen Absturz auf nur noch 1453,00 Euro. Die Aktie ist somit sehr klar in jeder Weise im Abwärtstrend, wie die technischen Analysten sagen würden. Das Peak der vergangenen fünf Tage war bei 1656,00 Euro am vergangenen Mittwoch. Die Aktie muss also rund 200 Euro Kursverlust hinnehmen.

Allein: Aus dem Unternehmen selbst gibt es zumindest keinen nennenswerten Grund dafür, dass die Kurse derart abstürzen.

Rheinmetall: Die neuen Aufträge könnten Milliarden wert sein

Es hat sich gegenüber dem Wochenende nichts geändert. Rheinmetall kämpft um die Fregatten-Aufträge der Marine (ab Sommer) und damit um einen Topf in Höhe von ca. 10 Mrd. Euro. Das wäre angesichts eines Jahresumsatzes von aktuell gut 14 bis 14,5 Mrd. Euro ein enormer Beitrag. Die erste Fregatte würde dann 2031 ausgeliefert, hieß es.

Die Aktie hat darüber hinaus keine einzige neue Nachricht, die verarbeitet werden müsste. Es gibt offenbar zwei wesentliche Informationen.

Zum einen ist der Krieg im Nahen Osten aktuell entscheidend. Er wird offenbar als Beleg für Verunsicherung genommen. Dies trifft auch die Rüstungsunternehmen, die sich das kaum werden erklären können.

Zum zweiten füttert hier der Trend offenbar den Trend. Die Rüstungsindustrie selbst ist seit Monaten extrem schwach.

Rheinmetall Aktie Chart

Analysten lassen sich auch heute nicht beeindrucken. Die Kursziele sind mit rund 2.100 Euro noch immer auf dem bisherigen Niveau aktiviert.

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