Die Erholungsphase bei der Aktie von Rheinmetall scheint bereits wieder beendet. Am Dienstag im Vormittagshandel rutschten die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns wieder unter die Marke von 1600 Euro. Damit notiert die Rheinmetall-Aktie ungefähr auf dem Kursniveau von vor einem Monat. Mit anderen Worten: Sie kam, dem Irankrieg zum Trotz, zuletzt kein Stück weit voran.
Operativ gilt das allerdings nicht. Vor fünf NATO-Partnern hat das Unternehmen nach eigenen Angaben „erneut seine Kompetenz für die Zukunft von Steilfeuerwaffensystemen präsentiert“.
Rheinmetall zeigte Mörser der nächsten Generation
Das geht aus einer Mitteilung von Rheinmetall vom Dienstag hervor: Demnach hatte die Tochterfirma Rheinmetall Nordic jüngst zum Rheinmetall Nordic Mortar Day eingeladen. Vor hochrangigen Vertretern von Streitkräften, Behörden und Industriepartnern aus Norwegen, Schweden, Finnland, den Niederlanden und Deutschland präsentierte das Unternehmen im Rahmen einer Live-Demonstration die neueste Generation hochleistungsfähiger europäischer Mörsersysteme.
- Im Mittelpunkt standen der Mitteilung zufolge das 120-mm-Mörsersystem Ragnarok sowie das neu entwickelte Mortar Mission Module
- Dabei handele es sich um eine skalierbare Lösung, die durch Schnelligkeit, Präzision und Zuverlässigkeit entscheidende Effekte auf dem Gefechtsfeld erzielen soll
„Das Ragnarok Mortar Mission Module bietet Anwendern echte Shoot/Scoot-Fähigkeiten. Die Stellung kann unmittelbar nach dem letzten Schuss verlassen werden“, so Rheinmetall. Zudem lasse sich das System auf nahezu allen Plattformen einrüsten und mit Rohren nach Kundenwunsch ausstatten, was hohe Flexibilität ermöglicht.
Rheinmetall-Aktie zeigt sich unbeeindruckt
„Das heutige Sicherheitsumfeld erfordert, dass wir zielgerichtet handeln“, so Morten Kjorum, CEO von Rheinmetall Nordic. Die strategische Autonomie Europas hänge davon ab, dass Lösungen bereitgestellt werden, die die operative Wirkung maximieren und gleichzeitig praktisch, kostengünstig und schnell einsetzbar seien, so Kjorum. Auf den Aktienmarkt indes zeigte diese Nachricht bislang keinerlei Wirkung – ebenso wie all die positiven Meldungen aus der Vorwoche.
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