Rheinmetall-Aktie: Schnell-Meldung!

Rheinmetall steigt mit einem Joint Venture in das Raketengeschäft ein, was Analysten als neues Milliardengeschäft bewerten, während die Aktie nahe der 1.500-Euro-Marke schließt.

Auf einen Blick:
  • Aktie schließt nahe wichtiger 1.500-Euro-Marke
  • Neues Joint Venture für ballistische Raketen
  • Potenzial im niedrigen Milliardenbereich
  • Kursziele liegen deutlich über 2.000 Euro

Nur noch sehr knapp unterhalb der so wichtigen Grenze von 1.500 Euro kam die Aktie der Rheinmetall gestern über die Ziellinie. Die Notierungen sind bei rund 1.497 Euro aus dem Handel gegangen. Dies entsprach einem Plus in Höhe von mehr als 2,3 %, womit sich die Ausgangsposition wieder deutlich verbessert hat.

Dies ist insofern eine gute Nachricht für alle Investoren, als die Sorge durch die Eskalation im Iran-Krieg noch einmal deutlich zunahm. Die Märkte haben anders als in den vorhergehenden Sitzungen jedoch bei einer Krise rund um den Iran bzw. den möglicherweise steigenden Ölpreis diesmal nicht mit Kursabschlägen reagiert.

Formal ist und bleibt der Titel dennoch im klaren Abwärtstrend. Die 200-Tage-Linie ist derzeit um fast -12 % von den aktuellen Notierungen entfernt. Die Aktie neigt also zu schwächeren Kursen, wenn man mit technischen Analysten spricht.

Rheinmetall: Ab in den Himmel

Auf der anderen Seite hat die Rheinmetall nun einen deutlichen Impuls am Markt hinterlassen.

Rheinmetall Aktie Chart

Die Düsseldorfer steigen den Meldungen nach in das Raketengeschäft ein. Sie kooperieren in einem Joint Venture nun mit Destinus. Mit den Niederländern möchten die Düsseldorfer eigenen Angaben nach „tausende Systeme pro Jahr“ bauen. Wir sehen ein neues Milliardengeschäft mit den ballistischen Raketen.

Hier sei eine „kurzfristige Marktchance“ zu sehen, die hunderte von Millionen Euro bringen könne. Das Potenzial sei langfristig demnach sogar im „niedrigen Milliardenbereich“.

Analysten scheinen dies ähnlich zu sehen. Die Notierungen verlaufen noch immer deutlich unter den Kurszielen. Die liegen bei deutlich oberhalb von 2.000 Euro.

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