Weiterhin schwach präsentiert sich auch am Freitag die Aktie von Rheinmetall. In den ersten Stunden ging es um 4,6 % nach unten. Die Notierungen sind auf 802,40 Euro gekracht. Die Aktie hat 35,6 % Abstand zur 200-Tage-Linie. Es deutet alles darauf hin, dass die Aktie eine sehr schwache Woche beendet und sich nicht aus eigener Kraft schnell aus diesem Dilemma befreien kann.
Minus 23 % wird die Aktie am Ende der Woche wahrscheinlich verloren haben. Das ist ein Abschlag in Höhe von 48,6 % für das gesamte Jahr.
Der Druck ist (viel zu) hoch
Rheinmetall war ohnehin schon unter Druck geraten. Jetzt waren die schwachen Quartalszahlen Anlass für die Börse, hier die Bremse noch weiter durchzutreten.
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Die Aktie leidet darunter, dass Rheinmetall die Umsatzprognose für das laufende Jahr von 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro auf nur noch 13,2 Milliarden Euro gesenkt hat.
Zudem wurde die Gewinnmarge zum Jahresende mit 18,5 % beziffert, was etwas weniger ist als die 19 %, die vorher angenommen worden waren. Rheinmetall enttäuschte allerdings wohl vor allem damit, dass das Unternehmen in seiner Begründung erkennen lässt, dass weiterhin Aufträge nach hinten verschoben werden, dass auch deren Realisation etwas weiter verschoben wird und insofern das ganze Geschäftsmodell anders berechnet werden muss.
Analysten lassen sich von den durchaus gar nicht großen Änderungen nicht so sehr beeindrucken. Die Kursziele bleiben immer noch recht hoch und liegen sehr viel deutlicher, als vielleicht anzunehmen wäre, über dem aktuellen Kursniveau.
Die Börsen zeigen sich hier viel zu nervös, so jedenfalls der erste Eindruck. Es könnte also theoretisch sein, dass wirtschaftlich orientierte Analysten hier plötzlich eines Tages Recht behalten. Die haben ihre hohen Kursziele nur sehr leicht korrigiert.
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