Rheinmetall-Aktie: Der Schlussakkord!

Die Aktie von Rheinmetall hat trotz guter Quartalszahlen den November deutlich im Minus beendet. Selbst Auftragsmeldungen nehmen den Anlegern nicht die Unsicherheit.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie verlor im November deutlich an Wert
  • Analysten hatten auf die Quartalszahlen noch positiv reagiert
  • Friedensbemühungen aber belasten den Rüstungstitel
  • Auch neue Auftragsmeldungen haben daran nichts geändert

Der letzte Handelstag im November endete für Rheinmetall-Anleger so wie der gesamte Monat verlief: enttäuschend. Um 2,21 Prozent ging es mit den Papieren des Rüstungskonzerns am Freitag im Xetra-Handel abwärts auf 1.480 Euro. Es war der negative Schlussakkord, nachdem die Rheinmetall-Aktie den November bei einem Kurs von 1.773 Euro begann und am 18. November sogar bei 1.804 Euro gehandelt worden war – und nun fast 20 Prozent niedriger. Dabei waren die Voraussetzungen gut, der Konzern hatte am 6. November mit beeindruckenden Quartalszahlen aufgewartet und die Analysten überzeugt. Die Anleger eher nicht.

Rheinmetall-Aktie mit anhaltenden Verlusten

Laut Stuttgarter Zeitung ist der Hauptgrund für die anhaltenden Verluste bei Rheinmetall (und der gesamten Branche) noch immer der von Donald Trump initiierte 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Bereits als in der Vorwoche bekannt geworden war, „dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff offenbar getrennte Gespräche mit Russland und der Ukraine führe, um den Krieg zu beenden, sanken die Kurse der Rüstungsaktien“. Noch steht ein echter Durchbruch in den Sternen, die Rheinmetall-Aktionäre aber bleiben offensichtlich verunsichert.

  • Daran änderten selbst zwei in der zurückliegenden Woche platzierte Auftragsmeldungen durch den Konzern nichts
  • Dabei ging es in einem Fall doch um HERO Loitering-Munition (LM) im Wert einer niedrigen, dreistelligen Millionen-Euro-Summe

Rheinmetall liefert Munition bis Ende 2026

Die Munition sei durch einen NATO-Kunden bestellt worden, teilte Rheinmetall am Mittwoch mit. Die HERO-Systeme seien mit der neuesten Generation von Hochleistungs-Panzerabwehrsprengköpfen ausgestattet, die von Rheinmetall entwickelt wurden. Die LM-Systeme werden demnach in Italien von RWM Italia mit Unterstützung des Partners UVision Air Ltd. hergestellt. Die Auslieferung beginnt laut Mitteilung im ersten Quartal 2026 und soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die Anleger aber reagierten auf die Nachricht genauso zurückhaltend wie über diverse Kaufempfehlungen.

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