Rheinmetall-Aktie: Ein Schlag ins Gesicht!

Die Börse reagiert kaum auf den 3,7-Milliarden-Euro-Auftrag; Analysten bleiben trotz teils gesenkter Kursziele überwiegend optimistisch.

Auf einen Blick:
  • Italienische Armee vergibt Auftrag über 3,7 Milliarden Euro
  • Börsenreaktion auf Auftrag bleibt verhalten
  • Einige Analysten reduzieren ihre Kursziele
  • Analysteneinschätzungen bleiben überwiegend positiv

Schwierig bleibt die Situation für die Aktie von Rheinmetall. Am Wochenende gab es bis dato keine bedeutenden neuen Nachrichten. Tatsächlich steht das Unternehmen allerdings aktuell in den Schlagzeilen, weil die Börsen weiterhin ausgesprochen skeptisch sind.

Ein Problem für Rheinmetall bleibt die niedrige Bewertung an den Aktienmärkten. Am Freitag ging es zwar um 0,4 % aufwärts. Dennoch notiert die Aktie mit 1.019,00 Euro auf einem extrem niedrigen Niveau. Das sieht nicht danach aus, als sollte es schnell einen Wechsel in den Aufwärtstrend geben.

Am Wochenende wurde zudem darüber diskutiert, dass die Verzögerung bei der Auslieferung des Skyranger inzwischen möglicherweise auch wirtschaftliche Probleme nach sich ziehen könnte. Diehl hat 48 Aufträge zur Drohnenabwehr erhalten.

Das könnte einen weiteren Schock darstellen

Das könnte einen kleinen Schock für Rheinmetall bedeuten. Am wichtigsten scheint jedoch weiterhin zu sein, dass die positiven Nachrichten an den Börsen schlicht ignoriert werden.

Leonardo und Rheinmetall haben jetzt einen Auftrag der italienischen Armee im Umfang von 3,7 Milliarden Euro erhalten. Hier geht es unter anderem um die Lieferung von Panzern.

Apple Aktie Chart

Die Börsen beachten diese Nachricht allerdings kaum. Analysten lassen sich davon wiederum ebenfalls kaum irritieren. Zwar werden die Kursziele für Rheinmetall teilweise reduziert. Unterm Strich bleiben die Einschätzungen allerdings weiterhin ausgesprochen positiv.

Damit zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen der skeptischen Haltung der Börsen und den nach wie vor hohen Erwartungen der Analysten.

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