Vermeintlich ist am heutigen Mittwoch die Aktie von Rheinmetall wieder unter Druck geraten. Die Papiere mussten ein Minus in Höhe von -0,48 % hinnehmen und kamen auf einen Kurs in Höhe von 1882,50 Euro. Damit liegt die Aktie sogar auf Wochensicht minimal im Minus. Dennoch sind sich wohl die meisten Beobachter darin einig, dass die Düsseldorfer sich weiterhin in einem mächtigen Aufwärtstrend befinden und alle Aussichten haben, wichtige Kursziele oberhalb von 2000 Euro zu erreichen.
Die Unsicherheit dominiert auch bei Rüstungskonzernen
Generell zeigten sich Rüstungsunternehmen in diesen Tagen wieder etwas schwächer. Es ist vollkommen unklar, welche wirtschaftlichen Beweggründe dahinter stecken könnten. Die Unsicherheit rund um die Politik des US Präsidenten Donald Trump scheint Investoren die Stimmung ein wenig verhagelt zu haben.
Rheinmetall Aktie Chart
Die objektiv messbaren Faktoren jedoch sind in diesem Fall spektakulär.
So wurde jüngst bekannt, dass Donald Trump das Verteidigungsbudget in den USA sogar noch massiv erhöhen möchte. Im kommenden Jahr solle es bei 1,5 Billionen Dollar liegen. Dies wäre eine Steigerung um mehr als 50 % gegenüber den Ausgaben im laufenden Jahr.
Rheinmetall darf darauf hoffen, dass aus dieser Planung heraus die Aufrüstungsbemühungen sowohl auf Ebene der NATO wie auch in der EU weiter verschärft werden, um die Abhängigkeit von einer immer stärkeren USA zu reduzieren. Ohnedies hat die Rheinmetall selbst ohne Berücksichtigung solcher gewaltigen Entwicklungen in den USA schon vor einiger Zeit vermutet, dass die EU bis zum Jahr 2030 insgesamt mehr als 1 Billion Euro an Rüstungsausgaben vorsehen könne.
Die Rheinmetall ging davon aus, sie selbst solle davon in Höhe von bis zu 300 Milliarden Euro profitieren können. In einer anderen Erklärung hatte die Rheinmetall darauf verwiesen, dass der Umsatz des Unternehmens sich bezogen auf das Vergleichsjahr 2024 bis zum Jahr 2030 verfünffachen kann. Solche klaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erleichtern es, den Trend rund um diese Aktie zu verstehen.
Die Notierungen sind im laufenden Jahr bereits um 20,7 % geklettert. Analysten sind der Auffassung, die Aktie werde mehr als 2200 Euro erreichen. Daher ist die aktuelle Schwäche am Aktienmarkt im laufenden Aufwärtstrend für die Aktie auf Basis solcher Analysten, die wirtschaftliche Rahmenbedingungen bewerten, irrelevant. Die Aktie hat immer noch alle Chancen, schon bald ein neues Allzeithoch zu avisieren, so die weitgehend verbreitete Meinung.
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