Rheinmetall-Aktie: Rettung in letzter Sekunde!

Rheinmetall liefert 149 mobile Sanitätscontainer an die Bundeswehr. Der Auftrag im Wert von über 500 Millionen Euro ist der größte der Projekt Solutions.

Auf einen Blick:
  • Größter Einzelauftrag der Projekt Solutions
  • Produktionsstart im ersten Quartal 2027
  • Gesamtauftragswert übersteigt 600 Millionen Euro
  • Modulare Sanitätseinrichtungen für schnelle Versorgung

Rheinmetall baut sein Geschäft mit militärischer Infrastruktur aus. Nach Konzernangaben hat die Bundeswehr weitere 149 mobile Rettungsstationen bei dem Düsseldorfer Rüstungskonzern bestellt.

Der Auftrag hat einen Bruttowert von mehr als 500 Millionen Euro und ist damit der bislang größte Einzelauftrag der Rheinmetall Project Solutions. Die Produktion soll im ersten Quartal 2027 beginnen.

Rheinmetall-Aktie: Mehr mobile medizinische Versorgung

Die Rettungsstationen sind Teil des Systems „Modulare Sanitätseinrichtungen“. Sie sollen der Bundeswehr ermöglichen, verletzte Soldaten auch unter schwierigen Bedingungen schnell medizinisch zu versorgen. Die Stationen bestehen jeweils aus zwei Containern, die gemeinsam oder getrennt eingesetzt werden können. Beide verfügen über einen eigenen Generator und eine Klimaanlage und können mehrere Tage unabhängig betrieben werden.

Das System bietet einen vollständig ausgestatteten Platz für die erste Notfallversorgung sowie vier weitere Behandlungsplätze. Die medizinische Ausstattung kann je nach Einsatz angepasst werden. Zudem lassen sich die Stationen mit verschiedenen Fahrzeugen der Bundeswehr transportieren und auch auf unebenem Gelände aufstellen.

Rheinmetall-Aktie: Auftrag wächst auf über 600 Millionen Euro

Mit der neuen Bestellung steigt die Gesamtzahl der von der Bundeswehr beauftragten Rettungsstationen auf 165 Systeme. Der Gesamtwert liegt damit bei mehr als 600 Millionen Euro. Der aktuelle Auftrag geht auf einen Ende 2024 geschlossenen Rahmenvertrag zurück. Damals waren zunächst 16 Systeme fest bestellt worden, weitere Lieferungen konnten anschließend über Optionen abgerufen werden.

Für Rheinmetall ist der Auftrag ein weiteres Beispiel dafür, dass die Modernisierung der Bundeswehr nicht nur Waffen und Fahrzeuge betrifft. Auch mobile Logistik und medizinische Versorgung müssen an die Anforderungen moderner Konflikte angepasst werden. Rheinmetall verweist dabei insbesondere auf die Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg. Dieser hat gezeigt, dass medizinische Einrichtungen schnell verlegt werden können und nicht zu einem leicht angreifbaren, festen Ziel werden dürfen.

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