Rheinmetall-Aktie: Raketen-Wahnsinn startet!

Rheinmetall präsentiert auf der Eurosatory den Raketenjagdpanzer Fuchs JAGM und baut sein bodengebundenes Waffensystem-Angebot aus.

Auf einen Blick:
  • Kooperation mit Lockheed Martin
  • Fuchs JAGM als neuer Raketenjagdpanzer
  • Bekämpfung moderner Panzerfahrzeuge
  • Wachsende Nachfrage nach Panzerabwehr

Auch am Dienstagmorgen bewegte sich die Rheinmetall-Aktie in der Nähe der 1.200-Euro-Schwelle. Konkret ging es um 1,1 % auf 1.194,8 Euro nach oben (Stand: 23.06.2026, 9:00 Uhr).

Rheinmetall-Aktie: Neuer Raketenjagdpanzer mit Lockheed Martin

Auf der kürzlich stattgefundenen Rüstungsmesse Eurosatory in Paris hat Rheinmetall auch eine interessante Kooperation mit dem US-Giganten Lockheed Martin präsentiert. Im Fokus: den Fuchs JAGM. Der Raketenjagdpanzer basiert auf dem bewährten Transportpanzer Fuchs und wurde speziell für die Bekämpfung moderner Panzerfahrzeuge sowie anderer stark geschützter Ziele entwickelt. Mit der Neuvorstellung baut der Düsseldorfer Rüstungskonzern sein Angebot im Bereich bodengebundener Waffensysteme weiter aus.

Kern des Fahrzeugs ist ein fernbedienbarer Raketenwerfer für die amerikanische Mehrzweckrakete JAGM. Diese kann sowohl gepanzerte Fahrzeuge als auch andere militärische Ziele präzise bekämpfen. Durch die Kombination verschiedener Suchsysteme gilt die Rakete als besonders widerstandsfähig gegenüber Störmaßnahmen. Rheinmetall hebt zudem hervor, dass das System dank seiner Mobilität schnell verlegt und flexibel eingesetzt werden kann.

Als Plattform dient der Fuchs, eines der erfolgreichsten Militärfahrzeuge des Konzerns. Der Transportpanzer wird seit Jahrzehnten von zahlreichen Streitkräften genutzt und kontinuierlich modernisiert. Durch die Nutzung einer bereits etablierten Fahrzeugbasis könnten potenzielle Kunden neue Fähigkeiten vergleichsweise schnell in ihre bestehenden Fahrzeugflotten integrieren.

Rheinmetall-Aktie: Panzerabwehr gewinnt wieder an Bedeutung

Die Erfahrungen aus aktuellen Konflikten haben die Bedeutung moderner Panzerabwehrsysteme erneut in den Fokus gerückt. Viele Streitkräfte investieren verstärkt in mobile Waffensysteme, die gegnerische Panzerverbände bereits auf größere Entfernungen bekämpfen können. Entsprechend wächst die Nachfrage nach modernen Lenkwaffen und spezialisierten Kampffahrzeugen.

Für Rheinmetall eröffnet dieser Trend zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten. Der Konzern profitiert bereits von steigenden Verteidigungsbudgets in Europa und anderen NATO-Staaten.

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