Rheinmetall-Aktie: Die Analysten überschlagen sich!

Die Aktie von Rheinmetall kommt auch am Mittwoch kaum voran. Dabei hatten zuletzt fünf Analysten den Rüstungstitel empfohlen, mit jeweils hohem Kursziel.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie verbleibt auch in dieser Woche im Kurskeller
  • Daran änderten auch mehrere Kaufempfehlungen durch Analysten nichts
  • Jeffries hat das Kursziel für den Rüstungstitel gar auf 2.220 Euro angehoben

Ganz langsam schiebt sich die Aktie von Rheinmetall am Mittwochmorgen in Frankfurt wieder etwas nach oben. Nachdem die Papiere des Rüstungskonzerns am Mittwoch bis zum Abend auf 1.434 Euro zurückgefallen waren, zugleich der tiefste Schlusskurs seit Ende März, ging es bis gegen 9 Uhr immerhin wieder auf 1.443 Euro, ein Plus von 0,6 Prozent. Dass die Rheinmetall-Aktie sich so schwer tut, ist eher nicht zu erklären. Die Analysten jedenfalls überschlagen sich aktuell geradezu in ihren Prognosen.

Jeffries erhöht Kursziel für Rheinmetall

Nachdem in der vergangenen Woche die britische Barclays und die Deutsche Bank die Aktie von Rheinmetall mit hohen Kurszielen zum Kauf empfohlen hatten, legen in dieser Woche gleich drei Experten nach. Was sie alle eint: Ihr Kursziel liegt jeweils jenseits der 2.000-Euro Marke:

  • Jefferies: 2220,00 Euro, +53,42%
  • Bernstein Research: 2050,00 EUR, +41,67%
  • Berenberg Bank: 2100,00 EUR, +45,13%

Am optimistischten ist Jeffries-Analystin Chloe Lemarie: Sie hat das Kursziel für Rheinmetall am Dienstag sogar von 2020 auf 2220 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Die Entwicklung hin zu einer Öffnung der Straße von Hormus habe den zivilen Luftfahrtunternehmen eine gewisse Atempause verschafft, schrieb sie laut finanzen.net in einer Branchenstudie. Da die Lage zunächst aber volatil bleiben dürfte, sei sie nun vorsichtiger für Titel aus dem Ersatzteil- und Nachrüstbereich. Unternehmen aus dem Bereich Landverteidigung erschienen nach einer starken Kurskorrektur jetzt am attraktivsten – und damit auch Rheinmetall.

Rheinmetall derzeit „auf der Strafbank“

Analyst Adrien Rabier von Bernstein Research rechnet indes mit einer durchwachsenen Berichtssaison der europäischen Rüstungsbranche, wie er am Montag in seinem Ausblick schrieb. An der Outperformance des Sektors dürfte sich allerdings nichts ändern. Rheinmetall sitze seit den enttäuschenden Signalen im Februar „auf der Strafbank“. Die Aktie sei nach ihrem Kursrutsch allerdings auf einem Niveau angelangt, das nur noch den „schlechtestmöglichen Geschäftsverlauf“ einpreise.

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