Rheinmetall Aktie: Prognose gekappt wegen Munitionsabnahmen

Symbolbild, KI-generiert

Nach gekürztem Jahresausblick stufen Bernstein Research und Oddo BHF die Aktie vorsichtiger ein; beide senken ihre Kursziele.

Auf einen Blick:
  • Bernstein senkt Ziel auf 1.000 Euro
  • Oddo BHF reduziert Ziel auf 1.200 Euro
  • Umsatzprognose für 2026 auf 13,2 Milliarden Euro gekürzt
  • Neunmonatsumsatz steigt um 38 Prozent

Bernstein Research hat Rheinmetall heute von „Outperform“ auf „Market-Perform“ abgestuft und das Kursziel von 1.200 auf 1.000 Euro gesenkt. Nach Angaben von dpa-AFX belasten die Reaktionen auf die Gewinnwarnung das Papier weiter. Die Aktie fällt heute um 2,1%.

Analysten senken ihre Erwartungen

Auch Oddo BHF reagierte heute mit einer Herabstufung: Medienberichten zufolge senkte das Haus seine Einstufung von „Outperform“ auf „Neutral“. Zugleich reduzierte es das Kursziel von 1.670 auf 1.200 EUR.

Die beiden Abstufungen folgen auf die gesenkten Jahreserwartungen des Konzerns. Bernstein Research und Oddo BHF verbinden damit niedrigere Kursziele mit einer vorsichtigeren Einstufung der Aktie.

Verzögerungen belasten den Jahresausblick

Rheinmetall hatte am Mittwoch seine Umsatzprognose für 2026 auf rund 13,2 Mrd. Euro reduziert. Zuvor hatte der Konzern mit 13,7–14,2 Mrd. Euro gerechnet.

Als Gründe nannte das Unternehmen Verzögerungen bei der Beauftragung des Boxer-Projekts Arminius sowie verschobene Losabnahmen für Artilleriemunition. Auch bei der Profitabilität nahm Rheinmetall seine Erwartungen zurück: Die operative Margenprognose sank von rund 19% auf rund 18,5%.

Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen weisen zugleich deutliches Wachstum aus. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 62% auf 553 Mio. Euro.

Für die ersten neun Monate 2026 meldete Rheinmetall einen Umsatz von 8,376 Mrd. Euro. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum betrug 38%. Das operative Ergebnis stieg um 68% auf 1.339 Mio. Euro; die operative Marge erreichte 16,0%.

Rheinmetall führt zudem einen Aktienkauf des Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger in seinen Meldungen zu Eigengeschäften von Führungskräften auf. Als Transaktionsdatum nennt das Unternehmen den gestrigen Tag.

Stand heute, 06. November: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 06. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Rheinmetall: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)