Rheinmetall-Aktie: Profiteur der globalen Entwicklungen!

Rheinmetall profitiert vom Verteidigungsboom und plant für 2026 einen Umsatzsprung auf bis zu 16 Milliarden Euro bei hoher operativer Marge. Der riesige Auftragsbestand stützt die positive Prognose.

Auf einen Blick:
  • Umsatzprognose von 15 bis 16 Milliarden Euro für 2026
  • Operative Marge soll bei 18 bis 20 Prozent liegen
  • Auftragsbestand von rund 16,7 Milliarden Euro
  • Pläne zur Skalierung der Munitionsproduktion

Rheinmetall befindet sich im Chart aktuell in einer Seitwärtsphase, könnte diese jedoch bald auflösen. Durch die anhaltenden Krisen und neu entstehenden Konflikte profitiert das Unternehmen weiterhin stark vom wachsenden Verteidigungsboom.

Prognose fällt klar positiv aus

Für 2026 plant der Konzern den nächsten großen Wachstumsschritt. Durch organisches Wachstum und die Konsolidierung der NVL Group könnte der Umsatz auf etwa 15 bis 16 Milliarden Euro steigen. Die operative Marge soll dabei weiterhin sehr hoch bleiben und zwischen 18 und 20 Prozent liegen. Treiber dieses Wachstums sind vor allem mehrere Großaufträge. Rund fünf Milliarden Euro Umsatz könnten aus dem Munitionsgeschäft kommen, bis zu sechs Milliarden aus Fahrzeugsystemen, etwa zwei Milliarden aus digitalen Verteidigungssystemen und zusätzlich rund eine bis eineinhalb Milliarden Euro aus Marineprojekten.

Parallel unterstreicht die aktuelle geopolitische Lage die starke Nachfrage nach militärischer Ausrüstung. Anfang März erklärte Rheinmetall, dass die Spannungen rund um den Iran und andere Konflikte die Dringlichkeit erhöhen, die Produktionskapazitäten für Raketen deutlich auszubauen. Das Unternehmen plant deshalb, die Fertigung von Lenkflugkörpern und Munition möglichst schnell zu skalieren, um die steigende Nachfrage von NATO-Staaten und Partnerländern bedienen zu können. Diese Aussagen bestätigen die langfristige Nachfragebasis, die viele Investoren aktuell in der Branche sehen.

Die operative Stärke wird zusätzlich durch einen sehr großen Auftragsbestand gestützt. Bereits nach den ersten neun Monaten 2025 lag der Backlog bei rund 16,7 Milliarden Euro und damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Auch das operative Ergebnis entwickelte sich positiv und erreichte in den ersten drei Quartalen etwa 835 Millionen Euro. Diese Zahlen erklären, warum viele Marktteilnehmer das aggressive Wachstumsszenario für die kommenden Jahre für realistisch halten.

Kurzfristig richtet sich der Blick der Investoren nun auf den 11. März. An diesem Tag veröffentlicht Rheinmetall den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 und hält eine Analystenkonferenz ab.

Rheinmetall-Aktie im Chart-Check

Seit dem Allzeithoch bei rund 2.000 Euro befindet sich die Rheinmetall-Aktie in einer Seitwärtsphase. Aktuell liegt der Kurs an der Unterkante dieser Range, in der Unterstützungszone zwischen 1.484 und 1.566 Euro. Dieser Bereich konnte in der Vergangenheit bereits mehrfach als Kaufzone dienen und könnte auch jetzt wieder interessant werden. Auf der Oberseite wird die Range durch die Hochs und damit durch eine Widerstandszone zwischen 1.928 und 2.001 Euro begrenzt. Sollte die Aktie jedoch unter die aktuelle Unterstützungszone fallen, rückt eine weitere Zone zwischen 1.318 und 1.348 Euro in den Fokus. Diese entstand während der Korrektur vor dem letzten starken Anstieg und könnte ebenfalls wieder als mögliche Kaufzone interessant werden. Hier die Rheinmetall-Aktie im Tageschart.Rheinmetall

Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/T1ZBJl48/

An der aktuellen Schwelle würde ich nicht über Short-Positionen nachdenken, sondern mich zunächst auf mögliche Kauf-Chancen fokussieren. Short-Positionen wären für mich erst unter der Marke von rund 1.300 Euro interessant. Eine zweite Möglichkeit könnte sich im Rahmen der Range ergeben, falls der Markt keine neuen Hochs ausbildet.

An der aktuellen Zone könnte sich jedoch bereits eine Kauf-Chance entwickeln. Stabilisiert sich der Markt hier erneut und kommen weitere Käufer in den Markt, würde das für diese Idee sprechen. Das erste Ziel wären die Hochs und anschließend ein möglicher Ausbruch darüber. Sollte die aktuelle Zone jedoch nicht halten, wäre die nächste Unterstützungszone darunter für mich eine weitere mögliche Chance. Wichtig ist dabei immer, dass der Markt auch eine entsprechende Reaktion zeigt.

Ihr Konrad

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