Rheinmetall-Aktie: Das passt alles nicht zusammen!

Der Kurs bleibt deutlich unter 1.000 Euro, während Analysten weiterhin ein Potenzial bis über 1.640 Euro sehen.

Auf einen Blick:
  • Aktie notiert bei 984,75 Euro
  • 27,8 Prozent Abstand zum GD200
  • Berenberg stuft Rheinmetall auf Buy
  • Arminius-Entscheidung kann im Dezember fallen

Am Freitag ging es am Ende für die Aktie von Rheinmetall deutlich bergab. 0,53 % Minus standen zwar nur auf den Kurstafeln, aber 984,75 Euro sind ein klarer Indikator dafür, dass die Aktie im absoluten Abwärtstrend ist.

27,8 % trennen Rheinmetall vom GD200. In den vergangenen fünf Handelstagen konnte sich die Aktie zwar um 3,2 % erholen. Auf Sicht von vier Wochen steht allerdings immer noch ein Minus von 15,2 %. Damit ist der Titel insgesamt in einem sehr klaren Abwärtstrend.

1.000 Euro – ein böser Traum

Charttechniker kämpfen immer noch darum, dass die Marke von 1.000 Euro als wichtige Marke zurückerobert wird. Die Aktie müsste also noch knapp 16 Euro zulegen, um wieder dorthin zurückzukehren.

Rheinmetall Aktie Chart

Schlechte Nachrichten waren am Freitag allerdings nicht zu vernehmen. Rheinmetall enttäuscht weiterhin schlicht und ergreifend bezogen auf den Trend.

Das Unternehmen selbst hatte in den vergangenen Tagen durchaus Anlass zur Hoffnung gegeben. Es gab Auftragsnachrichten über Munition. Zudem gibt es die Hoffnung darauf, dass Rheinmetall zum Beispiel beim Projekt Arminius der Bundeswehr einen Zuschlag erhalten wird. Das wäre ein mehrere Milliarden Euro schweres Projekt, bei dem im Dezember eine Entscheidung kommen kann.

Berenberg hat Rheinmetall am Freitag auf Buy gestuft.

All das hat der Aktie nicht geholfen.

Wenn Sie derzeit auf Rheinmetall schauen, sehen Sie damit weiterhin eine erhebliche Differenz zwischen der wirtschaftlichen Einschätzung und dem Kursverlauf.

Insgesamt sind Analysten noch der Meinung, dass die Aktie auf über 1.640 Euro steigen könnte. Aber selbst das hilft derzeit nicht.

Die Aktie ist trotz aller Verteidigungsbemühungen in der Politik ganz klar im Abwärtsmarsch. Der Befreiungsschlag ist derzeit noch nicht in Sicht.

Sie sehen also weiterhin eine Aktie, bei der die Analysten mit ihren hohen Kurszielen bis dato vergeblich auf die Wende warten.

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