Die zurückliegende Woche war zweifellos nicht die für Rheinmetall – zumindest nicht an der Börse. Die Papiere des Rüstungskonzerns waren vor Wochenfrist noch bei 1.830 Euro aus dem Xetra-Handel gegangen. Nach einem weiteren Minus von knapp einem Prozent blieben davon jetzt nur noch 1.781 Euro übrig. Das bedeutete für die Rheinmetall-Aktie auf Wochensicht einen Abschlag von knapp drei Prozent, aller positiven Analysteneinschätzungen zum Trotz.
Rheinmetall Aktie Chart
Jefferies hebt Rheinmetall-Kursziel an
Das Analysehaus Jefferies hatte das Kursziel für Rheinmetall vor dem Wochenende von 2150 auf 2170 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Analystin Chloe Lemarie stellte laut Medienberichten in einer Branchenstudie ihre Leitlinien für das Jahr 2026 in der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie vor.
- Wobei letztere Werte ihr bevorzugtes Segment ist – und die Rheinmetall-Aktie nicht mehr ihr alleiniger Favorit
- Renk bezeichnet die Jefferies-Analystin als neuen „Top Pick“ nach den jüngsten Kurskorrekturen in der Branche
Aber auch Rheinmetall sei ein solcher „in der Erwartung, dass der Konzern in diesem Jahr von den deutschen und europäischen Investitionen in die Verteidigung profitieren wird“, wie es hieß. An den Märkten allerdings blieb ihre Prognose, mehr als 20 Prozent über dem aktuellen Kurs, ohne Wirkung, ebenso bei Renk. Das war noch anders, als die US-Investmentbank Goldman Sachs ihr Kursziel für Rheinmetall am 15. Januar von 2200 auf 2300 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen hatte.
Rheinmetall stieg – und fiel wieder zurück
Bei Rheinmetall steige sein Kursziel aufgrund anstehender Meilensteinzahlung und Impulsen für den Barmittelzufluss, schrieb Analyst Sam Burgess vor zwei Wochen in seinen Ausblick auf die Berichtssaison der europäischen Luftfahrt- und Rüstungsbranche für 2025 und 2026. Die Aktie von Rheinmetall war in den Folgetagen bis auf 1.966 Euro gestiegen, ist seitdem aber wieder um fast zehn Prozent zurückgefallen.
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