Rheinmetall-Aktie: Ohne Hilfe wird das nichts!

OHB und Rheinmetall bauen für das Bundeswehr-Satellitenprojekt SATCOMBw 4 ein Netzwerk aus KMU und Start-ups auf.

Auf einen Blick:
  • Gemeinsamer KMU- und Start-up-Day veranstaltet
  • Aufbau eines industriellen Liefernetzwerks
  • Bewerbung um Bundeswehr-Auftrag läuft
  • Tochterunternehmen für Satellitenkommunikation gegründet

OHB und Rheinmetall haben kürzlich gemeinsam einen sogenannten KMU- und Start-up-Day veranstaltet, um frühzeitig ein industrielles Netzwerk für das geplante Bundeswehr-Satellitenkommunikationssystem SATCOMBw 4 aufzubauen. Rund 80 kleine und mittelständische Unternehmen sowie Start-ups präsentierten dabei ihre Kompetenzen und möglichen Beiträge für das Vorhaben.

Rheinmetall-Aktie: Mittelstand als tragendes Element des Projekts

Hinter dem Format steckt eine klare strategische Logik: Großprojekte wie SATCOMBw 4 – ein militärisches Satellitenkommunikationssystem, das Streitkräfte, Fahrzeuge, Plattformen und Drohnen sicher miteinander vernetzen soll – können nicht allein von zwei großen Industriekonzernen gestemmt werden. OHB und Rheinmetall setzen deshalb auf frühen Einbezug von Spezialisten aus dem deutschen Mittelstand und der Start-up-Szene, um Technologielücken zu identifizieren und ein belastbares Liefernetzwerk aufzubauen.

OHB-Chef Marco Fuchs betonte, leistungsfähige Raumfahrtprojekte entstünden im starken Verbund. Der heutige Austausch lege früh den Grundstein für ein agiles und souveränes industrielles Netzwerk. Rheinmetall-Digitalchef Timo Haas verwies auf die hohen Anforderungen des Projekts in puncto Sicherheit, Integration und Verfügbarkeit sowie auf die langjährige Erfahrung beider Konzerne bei der effizienten Einbindung kleinerer Partner.

Rheinmetall-Aktie: Bewerbung um Bundeswehr-Auftrag läuft

OHB und Rheinmetall haben für SATCOMBw 4 das gemeinsame Tochterunternehmen OHB Rheinmetall Space Networks gegründet und sich damit formell um den Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums beworben. Das Projekt ist Teil eines wachsenden Portfolios souveräner Verteidigungskommunikation, mit dem beide Konzerne ihre Stellung als Systempartner der Bundeswehr im digitalen Zeitalter festigen wollen.

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