Die Aktie von Rheinmetall ist mit einem kleinen Abschlag von gut einem Prozent auf 1.026 Euro in den Xetra-Handel gestartet. Damit setzen die Papiere des Rüstungskonzerns ihren am Donnerstag begonnenen Abwärtstrend fort. Nach einem weiteren, gemeldeten Auftrag über Radschützenpanzer vom Typ Schakal für die deutschen und die niederländischen Streitkräfte, war die Rheinmetall-Aktie kurzzeitig bis 1.060 Euro geklettert. Doch weder Aufträge noch Kaufempfehlungen können die Aktie aktuell stützen.
Kursziel für Rheinmetall auf 1.600 Euro gesenkt
Das war zum Beispiel auch der Fall, als die Deutsche Bank ihr Kursziel für Rheinmetall am Dienstag der Vorwoche zwar gesenkt hatte, aber lediglich von 1800 auf 1650 Euro, die Einstufung blieb freilich auf „Buy“. Vor seinem Kapitalmarkttag stecke der Rüstungskonzern in einem Erwartungsdilemma, konstatierte Christoph Laskawi laut finanzen.net in seinem Ausblick. Die Investoren erwarteten eine Senkung der Ziele für 2030 und würden ein zu ehrgeiziges Narrativ abstrafen, so seine Einschätzung.
Gleichzeitig würde eine deutliche Senkung zu sinkenden Gewinnerwartungen führen, die immer noch durch einen guten kurz- bis mittelfristigen Auftragseingang gestützt werden müssten – dieser sei aber ungewiss.
- Für die Anleger waren diese warnenden Worte offenbar stichhaltiger als die weiter hohe Prognose
- Statt zuzulegen gab die Aktie von Rheinmetall am Analysetag von zur vor 1.034 auf 1.025 Euro ab
Rheinmetall-Aktie fällt trotz optimistischer Prognosen
Es ist in etwa das Niveau, das die Papiere nach ihrem ebenso kleinen wie kurzen Anstieg wieder erreicht haben. Dabei ist die Deutsche Bank on ihrem grundsätzlichen Optimismus keinesfalls allein. Das durchschnittliche Kursziel für Rheinmetall liegt laut marketscreener.com aktuell bei 1.552 Euro. Um dieses zu erreichen, müsste die Aktie sich mittelfristig um rund 50 Prozent steigern. Stattdessen haben die Papiere sich seit November 2025 im Wert annähernd halbiert.
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