Rheinmetall-Aktie: Neues Comeback!

Der Rüstungskonzern meldet Rekordwerte für 2025, doch der Ausblick für 2026 fiel hinter hohe Erwartungen zurück, was zu Gewinnmitnahmen führte. Die Übernahme von NVL stärkt das Marinegeschäft.

Auf einen Blick:
  • Rekordumsatz und operative Marge für 2025
  • Ausblick 2026 leicht unter Markterwartungen
  • Übernahme von NVL erweitert Auftragsbestand
  • Auftragsbestand von fast 64 Milliarden Euro

Rheinmetall ist und bleibt in erstklassiger Verfassung, wenn es nur um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geht. Dennoch sind die Kurse derzeit mit rund 1629,75 Euro nicht im Aufwärtstrend. Die Notierungen sind am Montag um1,96 % geklettert, nicht eben ausreichend, um den entscheidenden Schritt zu gehen.

Bis zur 100-Tage-Linie als erstem Parameter fehlen jetzt noch gut 2,5 %. Die Aktie könnte sich nun in eine neue Position bringen. Dies würde die zuletzt geäußerten Zahlen wieder in ein positiveres Licht rücken.

Rheinmetall: Trotz aller Skepsis ist der Markt nun zufriedener!

Der Rüstungskonzern liefert für 2025 historische Bestmarken bei Umsatz und Gewinn. Trotz eines massiv gewachsenen Auftragsbestands und einer deutlichen Dividendenerhöhung reagierten Anleger zunächst mit Verkäufen. Ein extrem hohes Bewertungsniveau verzeiht an der Börse eben keine noch so kleinen Abweichungen von den Erwartungen.

Rheinmetall Aktie Chart

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Konzernumsatz um 29 % auf knapp 10 Milliarden Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die operative Marge auf starke 18,5 %. Dennoch gab der Kurs unmittelbar nach der Zahlenvorlage in der vergangenen Woche um rund sechs % nach. Verantwortlich für diesen Rücksetzer war der Ausblick auf 2026. Das Management peilt Erlöse zwischen 14,0 und 14,5 Milliarden Euro an. Marktbeobachter hatten im Vorfeld jedoch mit rund 15 Milliarden Euro gerechnet. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 100 führte diese Differenz direkt zu Gewinnmitnahmen.

Fundamental stützt die am 1. März abgeschlossene Übernahme des Schiffbauers NVL die Wachstumsstory. Die Integration der vier norddeutschen Werften fügt dem Auftragsbestand sofort bis zu sechs Milliarden Euro hinzu und eröffnet dem Konzern eine völlig neue Umsatzsäule im Marinegeschäft.

Volle Auftragsbücher sichern Basis

Strukturelle Treiber wie das deutsche Sondervermögen und feste NATO-Ausgabenquoten sorgen branchenweit für eine historisch einmalige Nachfrage. Rheinmetall baute den Auftragsbestand bis Ende 2025 auf fast 64 Milliarden Euro aus. Im laufenden Jahr rechnet der Vorstand sogar mit einer weiteren Verdopplung. Die fundamentale Basis für das angepeilte Wachstum ist damit vertraglich untermauert. Den nächsten konkreten Einblick in die operative Umsetzung der neu strukturierten Divisionen liefert das Unternehmen am 7. Mai 2026 mit den Zahlen zum ersten Quartal.

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