Rheinmetall-Aktie: Das soll Maßstäbe setzen!

Die Aktie von Rheinmetall hat erstmals seit langem wieder die 1.200 Euro überschritten. Aus der Mariensparte gab es eine gute Nachricht obendrein.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie hat am Dienstag erstmals wieder die 1.200 Euro überschritten
  • Zudem hat der Rüstungskonzern gute Nachrichten aus der Marinesparte verbreitet
  • Die neue Fregatte GMF 140 soll Maßstäbe in Einsatzflexibilität und Kampfkraft setzen

Die Rheinmetall-Aktie hat eine bleierne Zeit hinter sich: Bis auf 900 Euro waren die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzern Ende Juni zurückgefallen, nachdem sie im Oktober die 2.000 Euro geknackt hatten. Doch der Wind hat sich gedreht, ein bisschen zumindest. Denn nachdem die Rheinmetall-Aktie am 22. Juli wieder die 1.000-Euro-Marke nachhaltig überschritten hatte, ist ihr am Dienstag ein weiterer Erfolg gelungen: Die 1.200 Euro sind geschafft, vorerst zumindest. Eine gute Nachricht vom Wochenanfang tat dabei zweifellos ihr Übriges.

Rheinmetall stellte neue Fregatte GMF 149 vor

Denn da teilte das Unternehmen mit, dass Rheinmetall in Form der GMF 140 (Guided Missile Frigate) eine neue Fregatte vorgestellt habe, „die neue Maßstäbe in der Einsatzflexibilität und Kampfkraft setzt“. Mit einer Länge von 140 Metern und einer Verdrängung von mehr als 6.000 Tonnen sei die GMF 140 speziell für die sich wandelnden Anforderungen der NATO sowie verbündeter Marinen entwickelt worden. Sie deckt laut Rheinmetall das gesamte Einsatzspektrum moderner maritimer Operationen ab. Sie zähle zu den modernsten und leistungsfähigsten Fregatten ihrer Gewichtsklasse.

  • Rheinmetall adressiere mit der GMF 140 die internationalen Märkte und beabsichtige, sie zunächst im Rahmen eines Beschaffungsvorhabens in Nordamerika anzubieten
  • Ein wesentliches Merkmal der Fregatte sei ihre Fähigkeit zur Integration modernster US-amerikanischer Primärradarsysteme, heißt es

Rheinmetall-Fregatte für Hochsee-Einsatz optimiert

Die GMF 140 ist laut Mitteilung für Einsätze in hochkomplexen Bedrohungsszenarien ausgelegt und vereint Fähigkeiten zur Luftverteidigung, ballistischen Raketenabwehr, U-Boot-Bekämpfung sowie zum weitreichenden Präzisionsschlag in einer hochintegrierten, digitalisierten und auf einen reduzierten Personalbedarf ausgelegten Plattform. „Das Schiff ist für den weltweiten Hochsee-Einsatz optimiert und eignet sich gleichermaßen für Operationen im Küstenvorfeld sowie für multinationale Einsätze im Bündnisrahmen“, so Rheinmetall.

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