Die Bundeswehr hat bei Rheinmetall erneut große Mengen des Soldatensystems IdZ‑ES bestellt. Der Auftrag hat einen Wert von 1,04 Milliarden Euro und umfasst die Modernisierung bestehender Ausrüstung sowie die Lieferung von 237 neuen Zugsystemen.
Rheinmetall-Aktie: Rüstungskontern ergatterte milliardenschweren Rahmenvertrag
Ein Zugsystem ist ein Paket aus rund 35 Einzelausstattungen für eine militärische Teileinheit – darunter Funkgeräte, Optiken, Computertechnik, Schutzwesten und Tragesysteme. Insgesamt sollen damit 8.600 weitere Soldaten ausgerüstet werden. Die Auslieferung ist zwischen Ende 2027 und Ende 2029 geplant.
Der Auftrag ist Teil eines großen Rahmenvertrags, den Rheinmetall und das BAAINBw (Beschaffungsamt der Bundeswehr) 2025 geschlossen haben. Er hat ein Gesamtvolumen von bis zu 3,1 Milliarden Euro und läuft bis 2030. Für Rheinmetall ist es der bisher größte Vertrag im Bereich der Soldatensysteme. Das Unternehmen führt dabei mehr als 30 Partnerfirmen zusammen und übernimmt die volle Systemverantwortung.
Die modernisierte Ausrüstung ist so ausgelegt, dass sie sich direkt an das digitale Führungsnetz der Bundeswehr anschließen lässt. Damit können Soldaten schneller Daten austauschen und besser mit Fahrzeugen und anderen Einheiten zusammenarbeiten.
Rheinmetall-Aktie: Weitere Einnahmequelle für den Konzern
Einordnung: Der neue Auftrag zeigt, wie stark die Bundeswehr ihre Infanterie modernisiert. Für Rheinmetall ist das Projekt wichtig, weil es langfristige Einnahmen sichert und die Rolle des Konzerns als zentraler Ausrüster weiter stärkt.
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