Rheinmetall-Aktie: Nächste irre Geldquelle!

Rheinmetall geht mit Boeing Australia eine strategische Partnerschaft ein, um der Bundeswehr bis 2029 einsatzfähige unbemannte Begleitflugzeuge zu liefern.

Auf einen Blick:
  • Partnerschaft für MQ-28 Ghost Bat Kampfdrohne
  • Ziel ist Einsatzfähigkeit bis zum Jahr 2029
  • Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionenbereich
  • Rheinmetall übernimmt Rolle des Systemmanagers

Nach den Zugewinnen vom Montag ging es am frühen Dienstagvormittag für die Rheinmetall-Aktie zunächst wieder etwas nach unten – mit einem Minus von 0,2 % auf 1,400 Euro. Das 1-Monats-Minus belief sich damit auf 12,8, das 6-Monats-Minus auf 29 % (Stand: 31.03.2026, 9:30 Uhr).

Rheinmetall-Aktie: Unbemannte Kampfflugzeuge – Kooperation mit Boeing Australia

Da konnte auch der starke Newsflow der eher zähen Kursentwicklung nicht auf die Sprünge helfen. So hat Rheinmetall am Dienstag eine strategische Partnerschaft mit Boeing Australia bekannt gegeben, um die MQ‑28 Ghost Bat als unbemanntes Begleitflugzeug („Collaborative Combat Aircraft“, CCA) für die Bundeswehr anzubieten.

Ziel ist es, Deutschland bis 2029 eine einsatzfähige CCA‑Fähigkeit bereitzustellen – deutlich schneller, als es eine komplette Neuentwicklung erlauben würde.

Die MQ‑28 gilt als das derzeit ausgereifteste CCA‑System weltweit: über 150 Testflüge, modulare Architektur, autonome Einsatzlogiken und ein breites Missionsspektrum von Aufklärung über elektronische Kampfführung bis zur Integration von Waffen. In Australien hat die Kampfdrohne bereits operativ relevante Fähigkeiten demonstriert, zuletzt sogar einen autonomen Angriff auf ein Luftziel.

Rheinmetall-Aktie: Konzern betont Umsatzpotenzial

Der deutsche Rüstungskonzern übernimmt im Zuge der Kooperation die Rolle des Systemmanagers mit folgenden Aufgabenbereichen:

  • Integration der MQ‑28 in bestehende und zukünftige Führungs‑ und Waffensysteme der Bundeswehr
  • Anpassung an nationale Anforderungen
  • Betrieb, Wartung und logistische Unterstützung
  • Aufbau eines industriellen Hubs in Deutschland und Europa

Rheinmetall sieht dabei ein Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionenbereich. Die Partnerschaft soll zudem eine hohe nationale Wertschöpfung sichern und eine gemeinsame digitale Entwicklungsumgebung schaffen, in der deutsche und australische Ingenieure Software‑ und Hardware‑Upgrades entwickeln.

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