Rheinmetall-Aktie: Die nächste Chance!

Die Aktie von Rheinmetall führte am Montag den Dax an. Das könnte mit der angekündigten Gründung eines vielversprechenden Joint Venture zu tun haben.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall beendete den Montagshandel an der Dax-Spitze
  • Angekündigtes Joint Venture soll neue Marktchancen eröffnen
  • Gemeinsames Ziel mit Destinus sind fortschrittliche Raketensysteme

Die Androhung von US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus blockieren zu wollen, hatte am Montag die Aktienkurse weltweit belastet. Nicht so die Papiere von Rheinmetall. Der Rüstungstitel hielt sich im Xetra-Handel nicht nur bis zum Abend deutlich im Plus, er führte gar mit SAP den Dax an. Dass die Rheinmetall-Aktie nach ihrem Kursknick vom Freitag so gut dastand, hatte wohl auch mit einer Neuigkeit aus Düsseldorf zu tun – die eine Chance eröffnet.

Rheinmetall strebt Joint Venture mit Destinus an

Denn wie das Unternehmen am Montag mitgeteilt hat, haben Rheinmetall und das europäische Verteidigungsunternehmen Destinus (Niederlande) die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens vereinbart. Ziel der beiden Partner sei es, das Joint Venture „Rheinmetall Destinus Strike Systems“ in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu gründen. „Dieses wird fortschrittliche Raketensysteme herstellen, vermarkten und liefern“, heißt es. Dazu gehören demnach Marschflugkörper und ballistische Raketenartillerie.

  • Rheinmetall wird 51 Prozent der Anteile am Jonit Venture halten, Destinus 49 Prozent
  • Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen

Destinus behält seinen Hauptsitz in den Niederlanden und wird laut Rheinmetall auch weiterhin Kernsysteme und Komponenten in seinen niederländischen sowie weiteren europäischen Betrieben entwickeln und fertigen. Im Rahmen der Partnerschaft beabsichtigen Rheinmetall und Destinus darüber hinaus, „Marktchancen zu nutzen und moderne Raketensysteme weiterzuentwickeln“.

Rheinmetall-CEO sieht schlicht „Notwendigkeit“

In vereinbarten Märkten wolle man innovative Lösungen für Marschflugkörper und ballistische Raketenartillerie anbieten, so die Mitteilung. Das Joint Venture erweitert demnach die Qualifizierungs- und Serienproduktionskapazitäten in den deutschen Industrieanlagen von Rheinmetall. „Wir müssen die industrielle Basis für moderne Verteidigungssysteme in Europa ausbauen“, so Armin Papperger, CEO von Rheinmetall. Das neue Joint Venture spiegele diese Notwendigkeit wider.

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