Rheinmetall bleibt für die NATO ein unverzichtbarer Partner für die Zulieferung für die Munition, was kürzlich erneut unter Beweis gestellt wurde. Das Verteidigungsbündnis rief über seine Beschaffungsagentur NSPA weitere 35.000 Patronen 120mm-Panzermunition aus einem Vertrag ab, der bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde.
Für Rheinmetall ergeben sich daraus zusätzliche Einnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro, wie Medienberichten zu entnehmen ist. Das allein ändert an den Aussichten für den Konzern noch nicht einmal allzu viel. Die Anleger werden aber an einen zahlungskräftigen Kunden erinnert, der auch in Zukunft noch einen hohen Nachschubbedarf haben dürfte.
Es geht wieder aufwärts für Rheinmetall
Der Rheinmetall-Aktie hat die Meldung keinesfalls geschadet. Am Freitag konnte der Titel sich um 1,9 Prozent auf 1.609 Euro in die Höhe schwingen und damit vorherige Verluste aus dieser Woche wieder ein Stück weit ausgleichen. Rüstungsaktien haben momentan zwar etwas an Glanz verloren. Doch am Wachstum im Segment hat sich wenig bis gar nichts geändert.
Rheinmetall Aktie Chart
Auch in Zukunft wird Rheinmetall von den Aufrüstungsvorhaben in Europa sowie anderswo mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit profitieren. Die Aktie steht oft auch im Zeichen von geopolitischen Entwicklungen. Deutet sich dort auch nur entfernt so etwas ähnliches wie eine Entspannung an, treibt es die Anleger recht schnell zu anderen Segmenten.
Keine Spur von Abrüstung
Daran wird sich wohl auch weiterhin nichts ändern, doch stellen schwächere Phasen bei Rheinmetall vielleicht auch nur eine interessante Einstiegsoption dar. Versprechen lässt sich natürlich nichts. Doch ist zumindest die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dafür, dass die Rheinmetall-Aktie ihren übergeordneten Aufwärtstrend noch lange nicht verlassen hat. Ohne neue Eskalationen mag die Aufwärtsbewegung etwas gemächlicher vorangehen und auch manches Mal ins Stocken kommen. Aufhalten ließen die Bullen sich davon bisher aber kaum.
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