Die Rheinmetall-Aktie hatte einen fulminanten Start ins neue Jahr hingelegt. Doch am Freitag im frühen Handel legt sie erste einmal eine Pause ein. Am Handelsplatz Frankfurt ging es mit den Papieren des Rüstungskonzerns in den ersten Handelsminuten sogar 0,7 Prozent zurück auf aktuell 1.850 Euro. Damit allerdings hat die Rheinmetall-Aktie im Januar noch immer rund 20 Prozent zugelegt. Dass die Kaufempfehlungen gleich dreier Analysten dabei eine Rolle spielten, davon kann ausgegangen werden.
Drei Kaufempfehlungen für Rheinmetall
Denn laut finanzen.net haben Deutsche Bank, DZ Bank sowie das Analysehaus Bernstein Research die Aktie von Rheinmetall nach wie vor auf der Einkaufsliste.
- Deutsche Bank: 2100,00 EUR, +13,18%
- DZ BANK: 2290 Euro, +23,43%
- Bernstein Research: 2000,00 EUR, +7,79%
Am zuversichtlichsten zeigte sich am Dienstag Holger Schmidt von der DZ, wenngleich er das Kursziel für den Titel leicht von 2385 auf 2290 Euro gesenkt hatte, die Einstufung aber freilich auf „Kaufen“ beließ. Der geplante Verkauf des zivilen Geschäfts sei zu begrüßen, schrieb er. Als fokussierter Anbieter von Verteidigungstechnik dürfte das Rüstungsunternehmen mittelfristig noch attraktivere Wachstumsraten aufweisen, so der Analyst. Die Bewertung sei attraktiv.
Christoph Laskawi von der Deutschen Bank verwies am selben Tag ebenfalls auf den vor Weihnachten bekanntgegebenen Beschluss des Rüstungskonzerns, seine Autosparte innerhalb des ersten Quartals verkaufen zu wollen. Obwohl der Verkaufserlös nicht von Bedeutung sein dürfte, sei der Schritt wegen der so frei werdenden Managementkapazitäten positiv, so Laskawi.
Bernstein kürzte Rheinmetall-Kursziel
Etwas zurückhaltender zeigte sich Adrien Rabier von Bernstein Research: Zwar seien europäische Rüstungsaktien insgesamt stark ins Jahr 2026 gestartet, so der Analyst. Gleichwohl dürften die Kursentwicklungen in den kommenden Monaten „eher heterogen“ ausfallen. Er kürzte seine Prognose für Rheinmetall leicht von 2100 auf 2000 Euro, die Kaufempfehlung aber blieb.
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