Rheinmetall-Aktie: Milliardenschwerer Grund!

Die Rheinmetall-Aktie hatte am Donnerstag zeitweilig fast fünf Prozent dazugewonnen. Die Bundeswehr vergab den nächsten Großauftrag an den Rüstungskonzern.

Auf einen Blick:
  • Bundeswehr bestellt 2.000 UTF-Fahrzeuge bei Rheinmetall
  • Auftragswert liegt bei rund 1,015 Milliarden Euro
  • Auslieferung startet noch in der ersten Jahreshälfte
  • Es ist der zweite Großauftrag innerhalb weniger Tage

Der Donnerstag war einer der besseren Tage für die Aktie von Rheinmetall. Nachdem sich die Papiere des Rüstungskonzerns zuletzt ausnehmend schwer tat, hatte sie zwischenzeitlich bei einem Kurs von 1.296 Euro ein Plus von fast fünf Prozent verzeichnet. Wenngleich die Rheinmetall-Aktie dieses Niveau nicht bis zum Xetra-Handelsschluss halten konnte: Dass es wieder aufwärtsging, hatte einen milliardenschweren Grund.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall erhält nächsten Großauftrag

Denn wie das Düsseldorfer Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die Bundeswehr Rheinmetall mit der Lieferung von mehr als 2.000 militärischen Transportfahrzeugen beauftragt. Bei den Fahrzeugen handelt es sich demnach um sogenannte „Ungeschützte Transportfahrzeuge“ (UTF) in unterschiedlichen Varianten. Der Auftragswert beläuft sich Rheinmetall zufolge auf 1,015 Milliarden Euro brutto.

  • Die Bestellung umfasst rund 1.000 Fahrzeuge des Typs 8×8 sowie weitere rund 1.000 Fahrzeuge der Typen 4×4 und 6×6
  • Die UTF-Familie bildet laut Rheinmetall mit ihrer hohen Stückzahl und Vielseitigkeit „das logistische Rückgrat der Bundeswehr“

Der Großauftrag erfolgt demnach aus dem im Jahr 2024 geschlossenen Rahmenvertrag über insgesamt bis zu 6.500 Fahrzeuge und wird im zweiten Quartal 2026 eingebucht. Die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) werde noch in der ersten Jahreshälfte 2026 mit der Auslieferung der Fahrzeuge beginnen. Die überwiegende Zahl der Fahrzeuge soll noch im laufenden Jahr ausgeliefert werden. Als „Military-off-the-shelf“-Fahrzeuge vereinen sie „bewährte Großserientechnik mit spezifischen militärischen Modifikationen“.

Rheinmetall-Aktie schafft keinen Durchbruch

Erst am Mittwoch war bekanntgeworden, dass am die Bundeswehr dem Unternehmen einen Großauftrag für Laser-Licht-Module erteilt hat. Mit diesem zweiten Festabruf verbinde sich für Rheinmetall ein Auftragseingang von mehreren hundert Millionen Euro, hieß es. Der Aktie tat die nächste Großbestellung sichtlich gut, ein echter Durchbruch aber wollte ihr auch jetzt nicht gelingen – aller Kaufempfehlungen zum Trotz

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 29. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)