Rheinmetall-Aktie: Milliarden-Wahnsinn rollt an!

Rheinmetall-Tochter RMMV liefert über 2.000 Militärfahrzeuge an die Bundeswehr. Der Auftragswert beträgt rund eine Milliarde Euro.

Auf einen Blick:
  • Auftragswert von über einer Milliarde Euro
  • Lieferung von 2.000 Transportfahrzeugen
  • Vierter Abruf aus Rahmenvertrag von 2024
  • Auslieferung startet noch im ersten Halbjahr

Die Rheinmetall-Aktie startete mit einem Plus in die neue Woche. So legte der deutsche Rüstungs-Titel am Montagmorgen um 1,4 % auf rund 1.309 Euro zu.  Das 7-Tages-Plus erhöhte sich damit auf +7,2 %, während sich das 1-Monats-Minus auf -6,3 % reduzierte (Stand: 01.06.2026, 8:45 Uhr).

Für Aufsehen sorgte kürzlich ein weiterer Erfolg im Geschäft mit den deutschen Streitkräften. So hat Rheinmetall den zuvor bekannt gewordenen Großauftrag der Bundeswehr offiziell bestätigt. Demnach liefert die Rheinmetall-Tochter RMMV – ein Gemeinschaftsunternehmen mit MAN aus dem Volkswagen-Konzern – mehr als 2.000 militärische Transportfahrzeuge an die Bundeswehr. Der Auftragswert beläuft sich auf 1,015 Milliarden Euro brutto.

Rheinmetall-Aktie: Drei Fahrzeugvarianten für unterschiedliche Lastklassen

Die Bestellung umfasst Fahrzeuge der Typen 4×4, 6×6 und 8×8 aus der sogenannten HX-Familie – einer speziell für militärische Anforderungen entwickelten Fahrzeugreihe, die extreme Geländetauglichkeit mit erprobter Serientechnik verbindet. Rund 1.000 der bestellten Fahrzeuge entfallen auf den schwersten Typ 8×8 mit einer Nutzlast von 15 Tonnen, die übrigen verteilen sich auf die leichteren Varianten mit 3,5 und 5 Tonnen Nutzlast.

RMMV-Chef Christoph Müller betonte, die weitgehende Vereinheitlichung der Fahrzeugfamilie bringe der Bundeswehr erhebliche Vorteile bei Ausbildung, Wartung und Betrieb. Weltweit hätten die Fahrzeuge ihre Zuverlässigkeit unter härtesten klimatischen Bedingungen bewiesen.

Rheinmetall-Aktie: Buchung im zweiten Quartal, Auslieferung noch in der ersten Jahreshälfte

Der Auftrag wird noch im zweiten Quartal 2026 in die Bücher genommen. Die Auslieferung beginnt noch in der ersten Jahreshälfte, der Großteil der Fahrzeuge soll noch im laufenden Jahr übergeben werden.

Es handelt sich um den vierten Abruf aus einem 2024 geschlossenen Rahmenvertrag über bis zu 6.500 Fahrzeuge. Bislang wurden insgesamt knapp 3.400 Einheiten abgerufen – mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens ist damit bereits beauftragt, mit entsprechendem Potenzial für weitere Folgeaufträge.

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