Am Mittwoch ging es für den Düsseldorfer Konzern Rheinmetall nur verhalten zu. -0,79 % stehen zu Mittag auf den Kurstafeln. Zur Einordnung: Alles kein Drama, würden Analysten sagen. Die Aussichten für die Düsseldorfer gelten weiterhin aus sehr gut.
Rheinmetall hat zum Beispiel sicherlich auch die jüngste Nachricht zur Ukraine gerne aufgenommen. Die EU hat ein „riesiges Darlehen“ an die Ukraine vergeben oder noch zu vergeben, so die Meldungen. Die EU-Kommissionspräsidentin, Ursula von der Leyen, sieht in ihrem Vorschlag einen Beitrag von 60 Milliarden Euro vor. Damit soll das Militär in der Ukraine unterstützt werden. Weitere 30 Mrd. Euro sieht die EU übrigens dafür vor, dass die Ukraine ihren Staatshaushalt finanzieren kann.
Fähigkeiten sollen ausgebaut werden
Die EU möchte, dass die Ukraine in die Lage versetzt wird, ihre „militärischen Fähigkeiten“ auszubauen und die „Verteidigung auf dem Schlachtfeld“ zu stärken. Dies alles zahlt auch und insbesondere auf das Konto der Rheinmetall ein. Die ist in der Ukraine bereits tätig und kann darauf verweisen, erst vor sehr kurzer Zeit einen neuen Auftrag zur Lieferung von Schützenpanzern zu vermelden.
Nun ist die Milliarden-Spritze nicht direkt für die Rheinmetall vorgesehen, allerdings kann man erwarten, dass viele Aufträge auch für die Rheinmetall eine Bedeutung haben werden. Die Düsseldorfer wollen ohnehin ihren Umsatz im Vergleich zu 2024 bis 2030 verfünffachen. Solche Vorgänge nun sind in diesem Zusammenhang Wasser auf die Mühlen der Schätzung.
Die Börsen haben zumindest heute noch nicht hinterhergezogen.
Rheinmetall Aktie Chart
Im großen Bild aber ist die Aktie ohnehin im Aufwärtstrend. Die Analysten gehen nicht zufällig allein im Durchschnitt schon davon aus, das Papier könnte bis zu gut 2.200 Euro klettern. Die Chancen stehen mit jeder neuen Nachricht sicher nicht schlechter.
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