Rheinmetall-Aktie: Mega-Absturz auf 1.000 Euro?

Trotz positiver Analystenmeinungen und ambitionierter Umsatzprognosen bleibt die Rheinmetall-Aktie deutlich unter ihren Kurszielen. Experten sehen das Papier als unterbewertet an.

Auf einen Blick:
  • Aktie notiert deutlich unter Analystenzielen
  • Goldman Sachs führt Titel auf Conviction List
  • Umsatzprognose bis 2030 sieht Verfünffachung vor
  • Unternehmen erschließt neue Geschäftsfelder wie Weltraum

Liebe Leserinnen und Leser,
morgen soll „die Hölle losbrechen“, hat Donald Trump dem Iran gedroht. Wir dürfen gespannt sein, was passiert, wenn die Straße von Hormus noch immer nicht freigegeben ist. Rätselhaft aber bleibt auch jetzt noch, warum ausgerechnet Rüstungsaktien in einer solchen Situation nicht profitieren? Nach Meinung einiger Beobachter stehen wir vor einer möglichen Eskalation des Kriegs. Rheinmetall und Co. müssten an sich durch die Decke gehen.

Rheinmetall: Das war viel zu wenig

Denn ein ernüchterndes Wochenende verlebt die Düsseldorfer Rheinmetall. Am Ende war es am Donnerstag, dem letzten regulären Handelstag vor dem Osterfest, wieder enttäuschend verlaufen. Dem großen Plus von über 9 % am Mittwoch folgte ein kleiner Verlust von fast 1 %. Die Aktie bleibt, und dies ist die eigentliche Enttäuschung, bei weniger als 1.600 Euro. Der Titel notiert in Höhe von 1.570,50 Euro.
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Noch bitterer: Die Düsseldorfer sind aktuell nicht einmal mit einem vernünftigen Grund so schwach. Zuletzt wurde nur bekannt, dass die Rheinmetall das Flugabwehrsystem Skyranger 30 verspätet an die Bundeswehr liefern würde. Das ist belastend, aber nicht entscheidend.

Goldman Sachs hatte den Weg gewesen

Denn wie die zahlreichen wichtigen Aufträge und Projekte sowie Vorhaben zu bewerten sind, zeigte zuletzt die Goldman Sachs. Die sieht die Rheinmetall auf der Siegerstraße mit Kurszielen von bis zu 2.300 Euro. Das sind 200 Euro weniger als zuvor.
Aber: Die Aktie ist auf der besonderen Conviction List. Eine Auszeichnung! Das ist nicht überraschend. Denn die meisten Analysten haben solche Werte wie die Rheinmetall aus der Rüstungsbranche auf der Liste.
Aktuell bleibt der Titel mit den jüngsten Gewinnen aber weit hinter den Stimmen der Analysten zurück. Genau betrachtet fehlen den Düsseldorfern mindestens 500 Euro, um die durchschnittlichen Kursziele zu erreichen. Wie kommt das?
Analysten sind der Meinung, dass die wirtschaftlichen Kennzahlen in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren besser werden. Der Markt scheint darauf nicht zu achten. Analysten unterstellen, dass z. B. die Umsatzschätzungen der Rheinmetall selbst bis zum Jahr 2030 wesentlich besser sind als das, was dem Markt derzeit annimmt. Rund eine Verfünffachung bezogen auf die Umsätze des Jahres 2024 hat die Rheinmetall angegeben. Die Notierungen sind und bleiben mit Blick auf eine solche Schätzung günstig.
Sollte die Rheinmetall z. B. die Marke von 45 Mrd. Euro Umsatz erreichen, dann würde ein Nettogewinn von mindestens 5 Mrd. Euro zu erwarten sein. Die Nettoergebnismargen sind aktuell ausgesprochen attraktiv und liegen bei über 10 %. Demzufolge wäre die Aktie bezogen auf das KGV um mindestens den Faktor 2 im Vergleich zu den durchschnittlichen Bewertungen unterbewertet. Ein KGV von 25 bis 30 für die Rheinmetall wäre der Normalfall. Aktuell sind hier Werte von 12 bis 14 bezogen auf 2030 zu erwarten, wenn die aktuelle Bewertung zugrunde gelegt wird.
Analysten haben nun allerdings auch die gegenwärtigen Projekte auf dem Schirm. Die Rheinmetall z. B. möchte im Weltraum aktiv werden. Gespräche mit OHB und Airbus haben stattgefunden. Demzufolge wird die Rheinmetall aktuell neue Geschäftsfelder avisieren. Dazu zählen auch Drohnen- und Drohnen-Abwehrsysteme.
Rheinmetall hatte jüngst auch mit Indra einen Partner für den spanischen Militär-LKW-Markt gefunden. Die beiden Partner unterzeichneten eine Vereinbarung, ein Joint Venture. All das hat der Aktienmarkt schlicht nicht zur Kenntnis genommen.
Damit ist auf der anderen Seite die Frage, was den Markt bremst.

Was bremst den Markt bei Rüstungsaktien?

Rüstungsaktien generell galten zwischenzeitlich als überbewertet, einfach deshalb, weil deren Gewinne so massiv gestiegen waren (am Aktienmarkt). Das Misstrauen hat den gesamten Bereich umfasst und ist keine Spezialität der Rheinmetall.
Rein wirtschaftlich betrachtet ist bei einer angenommenen Verdopplung der Investitionen in die Rüstung aktuell sicher nicht damit zu rechnen, dass die Rüstungsunternehmen dauerhaft unter die Räder geraten.
Daher ist die Sorge der Märkte schlicht nicht nachvollziehbar. Wann auch immer die Notierungen wieder drehen können: Aus Sicht der wirtschaftlich orientierten Analysten wird genau dies passieren.
Die Rheinmetall wird dann dabei sein. Ein Medium fragte kürzlich, ob der Absturz auf 1.000 Euro kommt. Aus Sicht der Charttechnik ist der Trend wieder deutlich fester. Daher wäre ein Absturz überraschend. Wahrscheinlicher ist und bleibt, dass die Analysten mit ihren hohen Kurszielschätzungen Recht behalten werden. 2.050 Euro und mehr sind daher die große Vision, auch wenn der Markt sich daran nicht hält.

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