Rheinmetall-Aktie: Man kann es nicht fassen!

Die Rheinmetall-Aktie notiert trotz neuer Absichtserklärung mit Italien und langfristigem Umsatzziel weiter schwach. Analysten halten an hohen Kurszielen fest.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert trotz neuer Kooperationsmeldung
  • Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Italien
  • Langfristiges Umsatzziel bis 2030 bleibt bestehen
  • Analysten sehen Kursziel deutlich über 2000 Euro

Rheinmetall enttäuscht auch am Donnerstag an den Aktienmärkten leicht. Die Notierungen sind um 0,4 % gesunken und erreichen einen Kurs von nur noch 1599 Euro. Die Aktie ist dabei ohne nennenswerten oder nachvollziehbaren Grund nach unten bewertet worden. Erst heute hat die Rheinmetall eine „Absichtserklärung“ mit dem italienischen Heer unterzeichnet. Es geht um die Modernisierung der dort eingesetzten MATS-Panzerabwehrminen.

Die Arbeiten sollen laut Mitteilungen in den kommenden 12 Monaten beginnen. Solche Nachrichten gehören mittlerweile fast zum Tagesprogramm des Konzerns aus Düsseldorf. Die Notierungen sind und bleiben dabei sicherlich aktuell von den zahlreichen Kooperations- und Projektmeldungen weitgehend unberührt. Sie sind schlicht im kleinen Abwärtstrend.

Rheinmetall: Es geht nach unten

Die formale Entwicklung zeigt abwärts. Der GD100 wie auch die 200-Tage-Linie sind aktuell unterschritten, was ein deutliches Signal für die Märkte ist. Die Aktie changiert derzeit zwischen ca. 1.520 und 1.650 Euro und kommt dabei nicht aus dem sehr schwachen Seitwärtstrend nach oben.

Rheinmetall Aktie Chart

Aktuell führen noch zahlreiche Kommentare oder Analysen dies auf die Zahlen zurück, die Rheinmetall kürzlich publiziert hat oder hatte. Die Düsseldorfer haben dabei aus der Wahrnehmung von Analysten mit dem Ausblick für das laufende Jahr enttäuscht. Der Umsatz solle sich auf 14 bis 14,5 Mrd. Euro belaufen.

Tatsächlich ist es recht unwahrscheinlich, dass die Märkte sich davon noch beeindrucken lassen. Denn Rheinmetall macht sehr deutlich, dass der Konzern derzeit noch immer in einer komfortablen Situation ist. Es bleibt dabei, dass der Umsatz sich bezogen auf den Umsatz im Jahr 2024 bis zum Jahr 2030 verfünffachen soll. Die Notierungen der Rheinmetall lassen dies in keiner Weise erkennen. Aber Analysten haben sich bis zuletzt in dieser Richtung quasi entschieden und zeigen an, dass die Kursziele noch immer bei weit über 2.000 Euro zeigen. Die Märkte wollen nur davon heute (!) nichts mehr wissen.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 19. März liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)