Rheinmetall-Aktie: Man kann ja mal irren!

Die Aktie von Rheinmetall fällt nach endgültigen Zahlen immer weiter ab. Ein Analyst hatte seine Meinung zum Rüstungstitel plötzlich verändert.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie fiel am Freitag auf den tiefsten Stand seit März 2025
  • Es ist die Reaktion auf die bestätigten Quartalszahlen vom Donnerstag
  • Ein Analyst hatte zunächst an seiner Kaufempfehlung festgehalten
  • Doch dann änderte er seine Meinung – und kürzte das Kursziel drastisch

Am Donnerstag legte Rheinmetall seine geprüften Ergebnisse aus dem 1. Quartal 2026 vor – und bestätigte weitgehend die vorläufigen Zahlen vom Wochenbeginn. Dennoch begann am Tag der Veröffentlichung ein dramatischer Ausverkauf, der am Freitag seine Fortsetzung fand. Dabei hatten eine Reihe von Analysten die Papiere des Rüstungskonzerns am Donnerstag noch zum Kauf empfohlen. Unter anderem David H Perry von der US-Bank JP Morgan. Doch nur Stunden später dann die Kehrtwende, man kann ja mal irren.

Analyst korrigiert Rheinmetall-Kursziel drastisch

Die endgültigen Quartalszahlen „bestätigten die Jahresziele und belegten das anhaltende Vertrauen des Rüstungskonzerns in eine gute Auftragslage“, schrieb Perry noch direkt nach Bekanntgabe der Zahlen. Er sehe „für die Aktien deutliches Potenzial, aber auch höhere Risiken als bei einigen anderen deutschen Rüstungstiteln“, wie er einräumte. Dennoch bestätigte der Analyst zunächst seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 2.130 Euro.

  • Am späten Donnerstagabend europäischer Zeit scheint Perry allerdings noch einmal in sich gegangen zu sein
  • In der Nacht zum Freitag strich er seine Empfehlung – und den fairen Wert für Rheinmetall auf 1.500 Euro zusammen

Perry bleibt zwar optimistisch hinsichtlich der deutschen Rüstungsausgaben und sieht für die Düsseldorfer fünf starke Wachstumsjahre. Zunächst gebe es für die Aktien aber Schwierigkeiten, so der Experte laut Medienberichten. Zum einen scheine es aktuell schwer zu fallen, die eigenen Wachstumsambitionen zu erfüllen – in vier der letzten sechs Monate habe man die Markterwartungen verfehlt. Perry hält also eher sinkende Ergebnisschätzungen für wahrscheinlich als steigende und kappte seine eigenen bis 2030 um bis zu 5 Prozent.

Rheinmetall-Aktie reagiert über

An den Märkten kamen solche Worte gar nicht gut an. Die Rheinmetall-Aktie rauschte im Xetra-Handel zeitweilig um gut acht Prozent bis auf 1.215 Euro in den Kurskeller. Das Monatsminus beträgt somit bereits mehr als 20 Prozent. Eine Überreaktion. Denn trotz des drastisch zusammengekürzten Kursziels, liegt dieses doch gut 20 Prozent höher.

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