Rheinmetall-Aktie: Das letzte Puzzlestück!

Rheinmetall beginnt in Hamburg die Fertigung des unbemannten Überwassersystems Kraken K3 Scout und erschließt sich damit einen wachsenden Markt für maritime Autonomie.

Auf einen Blick:
  • Produktionsstart für Kraken K3 Scout
  • Standort Blohm+Voss in Hamburg
  • Bis zu 1.000 Systeme jährlich möglich
  • Stärkung der neuen Marinesparte

Die Rheinmetall-Aktie konnte am Montagvormittag leicht zulegen – um 1,6 % auf 1.376,8 Euro. Damit verringerte sich das 1-Monats-Minus auf 13,3 %. Von alten Höchstständen blieb der Rüstungs-Titel dennoch deutlich entfernt (Stand: 04.05.2026, 8:30 Uhr).

Rheinmetall-Aktie: Serienproduktion für „Drohnenboote“ in Hamburg gestartet

In den letzten Wochen hat Rheinmetall erneut seinen starken Newsflow fortgesetzt. Dabei ging es auch um etliche Meilensteine rund um maritime Technologien. So hat der Konzern in Hamburg die Serienproduktion seines neuen unbemannten Überwassersystems Kraken K3 Scout gestartet.

Das Fahrzeug ist ein sogenanntes USV, also ein kleines, schnelles Boot ohne Besatzung, das je nach Ausstattung für Überwachung, den Schutz von Häfen und Energieanlagen oder für militärische Aufgaben eingesetzt werden kann. Die Plattform ist 8,5 Meter lang, erreicht bis zu 55 Knoten und lässt sich für verschiedene Einsätze anpassen.

Der Produktionsstart erfolgt am Standort Blohm+Voss in Hamburg, den Rheinmetall zu einem führenden Test‑ und Technologiezentrum für unbemannte maritime Systeme ausbaut. Die Fertigung beginnt mit rund 200 Einheiten pro Jahr, kann aber bei Bedarf auf bis zu 1.000 Systeme hochgefahren werden.

Rheinmetall-Aktie: Starkes Potenzial für neues Marinegeschäft

Das Projekt wird von der neuen Rheinmetall Kraken GmbH getragen, einem Joint Venture zwischen Rheinmetall Naval Systems und der britischen Kraken Technology Group. Beide Unternehmen bündeln damit ihre Stärken: Rheinmetall bringt Fertigung, Integration und industrielle Skalierung ein, während Kraken seine Erfahrung mit leichten, leistungsfähigen USVs beisteuert.

Einordnung: Mit dem Produktionsstart zeigt Rheinmetall, dass es im maritimen Bereich nicht nur Schiffe baut, sondern auch moderne, autonome Systeme in großer Stückzahl liefern kann. Das stärkt die neue Marinesparte und eröffnet Zugang zu einem Markt, der weltweit stark wächst.

Rheinmetall hat sein neues Marinegeschäft mit der Übernahme der Marinesparte von Lürssen inklusive der Werftengruppe Naval Vessels Lürssen aufgebaut. Zu dem Milliardendeal gehört auch die traditionsreiche Hamburger Werft Blohm + Voss. Damit liefert der Rüstungskonzern nun fertige Produkte bzw. Komponenten für sämtliche klassischen Waffengattungen des Militärs.

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